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Vierter Band. F bis G.
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Frankreich seit 1820 bis 1829

mit einverstanden war. Kurz vor dem Schlüsse der Sitzung von 1820 (am 31. Juli1821) entzweiten sich die Minister untereinander, theils über die weitere Entwickelungihres Systems im Allgemeinen, theils über den Antheil, den die Minister obne Ge-schäftszweig (Portefeuille) an der Verwaltung künftig nehmen sollten. Dibble undCorbiäre gaben daher ihre Entlassung, was cineSpannung des Ministeriums mitder rechten Seite zur Folge hatte. Dessenungeachtet glaubte das Ministerium fo festan seine Fortdauer, daß es die Sitzung von 1821 früher eröffnen ließ, damit überdas Budget von 1822 noch vor dem Schlüsse des Jahres abgestimmt werden konnte.Denn bei der bisher im Spätjahre erfolgten Eröffnung der Kammer mußten gewöhn-lich 6 Monate des nächsten Finanzjahres, oder ein sogen. Provisorium von 6 Zwölf-theilen im voraus ohne nähere Prüfung bewilligt werden, was jedes Mal zu sehr ge-gründeten Beschwerden Anlaß gab. Zugleich hofften die Minister durch die Befol-gung eines gemäßigten Systems ihren Einfluß auf die Mehrheit in der Kammer zubehaupten, und die Censur verfuhr jetzt aus demselben Grunde mit mehr Strenge ge-gen die Journale der anticonstitutionnell Gesinnten.

Aber die neue Wahlform führte den Gegnern des Ministeriums, den strengenRoyalisten, eine beträchtliche Verstärkung zu und schwächte in demselben Verhält-nisse die linke Seite und das Centrum. Als nun die Sitzung von 1821 am 5.Nov. eröffnet wurde, hatten sich bereits die Mitglieder der rechten Seite enger ver-bunden, um die Mebrhcit zu erlangen. Wie wurden die Wortführer und Bericht-erstatter der aus der Mitte der Kammer gewählten Ausschüsse. Übrigens waren beideSeiten, die rechte und die linke, mit der Politik der Regierung in Ansehung Neapels und PiemontS auf dem Congresse zu Laibach (s. d.), obwol in einem entgegenge-setzten Sinne, gleich unzufrieden ; daher die auffallende Stelle in der Adresse derDe-putirtenkammer an den König vorn 26. Nov.: „dien* no,,^ ss-lici >,>>>». 8!,e, sio

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