Band 
Vierter Band. F bis G.
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Grctna-Green

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Grekry

kalr, m.d der Styl noch kälter. In dem „Sidney", der 1745 ausaeführt wuiche, istdie Inriigue schwach und die Verknüpfung gemein; doch finden sich schöne Versedarin. „! <- >>.,der 1747 mit großem Erfolg gegeben wurde, ifi wegender Leichtigkeit, Mannigfaltigkeit und schönen Versisication, wegen der Lebendigkeitund Fülle des Witzes und der Wahl heil der Charaktere eine der beste» franz. Komö-dien. Sie wäre vollkommen, wmn eine gleiche Fülle des Komischen diese schönenEieenschaften krönte. Unbedeutender find s. Oden, s. Übersetzungen der EklogenVirgil's u. s. „Disennr.e >,»1 i'lnn inonn ". S. Cberke ?lmsterd. 1782, 2 Bde. ä.fi

Gretna- (eigentlich Graitney-) Green, Pfarrdorf in der schottischenGrafschaft Dumfries , an der Straße nach England, seit länger als 70 I. in derGeschichte zärtlicher Abenteuer als die Zuflucht berühmt, wo bedrängte Liebende denHindernissen, die ihrer Neigung entgegen traten, auswichen, und heimlich ihreVerbindung feierten. In Schottland bedurfte es nämlich keines Aufgebots, keinerEinwilligung der Altern und keines Priesters zur Trauung, und die Erklärung desliebenden Paares vor einem Friedensrichter, daß es ledig und nicht in verbotenemGrade verwandt sei, war hinlänglich zur Schließung einer Ehe, die sein AuSspruchknüpfte, unk die von allen Gerichten als gültig anerkannt wurde. Wer daher in Eng-land, wo andre Gesetze gelten, nicht an das Ziel s. Wünsche kommen konnte, eiltemit s. Geliebten nach Grelna-Green. Ein Grobschmied, der zugleich Friedens-richter war, knüpfte während ^0 Jahren viele solcher Verbindungen. Manrechnet, daß hier jährlich Lb 'olcher V rinählungen geschlossen wurden, was,jede zu deni gewöhnlichen Preise von 15Gu»ieen gerechnet, ein jährliches Ein-kommen von 1000 Pf. St. gab. Er starb 1827, bald nach dein Entsührungs-processe der Miß Turner und Wakefield . Nach den neuern Strafgesetzen sollenunbefugte Verehelichungen mit Verbannung bestraft werden.

Gi-u tr y (Audr. Ernest Modeste), franz. Componist, geb.zu Lüttich 1741,zeigte schon im 4. I. Gefühl für den musikalischen Rhythmus. Er war allein;das Wallen des siedenden Wassers in einem eiserneiiTopfe fesselte (.Aufmerksamkeit;er fing an, nach diesen! rrommelähnlichen Geräusche zu tanzen; darauf wollte erauch sehen, wie sich ti ses Wogen in dein Gefäß bilde, und goß es in ein stark glü-hendes Tleinkohlenseuer aus. Die Explosion war so heftig, daß er, Vom Dampfebetäubt und fast am ganzen Körper ve, bi anni, zur Erde stel. Dieses Ereignis zogihm >lne langwierige Krankheit zu und schwächte s. Augen für iiiiiii.r. 1A,9 gingG. nach Rom , um sich „i der M.-sik zu vervollkommne». Er genoß hier den Un-terricht mehrer Lehrer, aber Easali ist der einzige, den er anerkannt hat. Er harteschon zu Rom einige iial. Scenen und Symphonien hören lassen, als er von denUnternehmern des Theaters Alberst beauftragt wurde, zwei Intermezzi m Musik zusetzen. Lkiein erster Schritt auf dieser Laufbahn fand großen Beifall. Am schmei-chelhaftesten war ihm das Lob Piccini's. Wohl aufgenommen und verehrt in derHauptstadt Italiens , setzte G. daselbst s. Studien fort, als Vielen, Mitglied derfranu Gesandtschaft zu Rom , ihm eine Partitur von Oo t .eüu, zeigte, welcheden Wunsch in ihm erweckte, sich in Paris bekannizumachen. Auf dem Wege nachFrankreich verweilte er zu Genf , wo er die Oper „Isabelle und Gertruds" » Mu-sik setzte, welche in Paris gegeben worden war, und deren Musik etwas schwach ge-schienen. Der Beifall, den die (einige erhielt, bestimmte ihn, nach Parts zu geh,»,um dort ein Theater und Schauspieler zu finden, die seiner würdig wären. , Dochmußte er hier zwei Jahre lang mancherlei Schwierigkeiten bekämpfen, ehe er vonMarniontel den „Huron" erkiest, dessen Text und Musik in b Wochen vollendetwurde, und dessen Ausführung 17K9 den entschiedensten Erfolg harte. Mit »ochgroßen» Enthusiasmus ward bald daraufder „Lucile", eine Komödie in 1 Act, auf-genommen. Er widmete sich nun ausschließlich dem Theater und componirte vier-zig Opern, von denen „bu üibleuu ziuiüint", ,,/cnire et Aren", „ü'snii üo l-l