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überreichte bei s. Zurückkauft auch einige wichtige Abhandlungen über die (Grenzenund Festungen der Lander, die er bereist hatte. Er ward Bbristlleutenant undtrat bald danach als General und Commandant des Artillerie-und MineurcorpS,mit Bewilligung s. Königs, in östr. Dienste, wohin ihn der Grafv.Broalio empfoh-len hatte, weil damals Maria Theresia , beim Ausdruck) des siebenjab u Kriegs,geschickte Artillerieofficiere stichle. Seinen Anordnungen bei der Be....,erung vonGlast hatte Östreich es vorzüglich zu tanken, daß dieser Plast, der S cklussel vonLdberschlesien, den Preussen entrissen wurde.—Im Betreff derMmen solgteFried-rieh mit fast unbedingtem Vertrauen dem Systeme von Belidor; G. haue steh ea-gegen eine andre VerfahrungSart ausgedacht, und der Erfolg bewies, daß er Neckthatte. Die Preußen belagerten Schweidniß, und Friedrich II. leitere das Unker-nehmen selbst. G. vertheidigte unter tesVcarschallsGuascoBberbesehlden Orc .Ein unterirdischer Kampf entspann sich nun hier, in welchem sowol der König alsder General, jeder nach s. Systeme verfuhren. Friedrich ließ nach Belidor's Me-thode-1 große Minen springen, aber umsonst! G.'s treffliche Gegenanstalten ver-eitelten jeden gewiß gehofften Erfolg, und wo der König auch s. Feinde unter derErde angriff, überall fand er die wirkungsvollste Gegenwehr, sodas; er 63 Tagenach Eröffnung der Trancheen lind nach den heftigsten Anstrengungen sich genö-thigt sah, die Belagerung aufzuheben. Schon waren die Befehle deßhalb gegeben,als eine glücklich geworfene Bombe Alles änderte. Ein Pulvermagazin fiog in dieLuft, dadurch entstand eine Bresche, welche die Östrelcher nöthigte, sich zu ergeben.G. ward nein als Gefangener s. königl. Gegner vorgestellt, der wirklich für einenAugenblick den Mann, dessen Talent ihn gewissermaßen überwunden harte, nichtsehen mochte. Bald siegte aber in des großen Königs Seele die bessere Empfin-dung. Er ließ G. zu sich kommen, zog ihn an s. Tafel und beehrte ihn mit dengerechtesten Lobsprüchen 176'- ward G. von der Kaiserin zum Feldmarschall-Lieut.und Großkreuz des Marien-Theresienordens ernannt; nach geschlossenem Friedenkehrte er aufChoiseul's Einladung »ach Frankreich zurück, wo er, als Mar. chal deCamp und Generalinspecteur der Artillerie angestellt, sich vielfach um das Genie-,FenifieaiionS- und Arnlleriewesen verdient machte. Eme Zeit lang, mehr durchChoifeul'S und des Grafen Bellegarde als durch eigne Schuld in Ungnade gefal-len, ti ar er erst, als Ludwig l. aus den Thi on kam, in s. alte Wirksamkeit »übward kurz vor s. Tode zum D>berauffeher des großen Arsenals ernannt. Er färbden 9. Mai 1789, ebenso geschaßt als Mensch wie als Krieger.
Griechenland, das alte. DieserName entstand in Italien , wahrschein-lich durch die aus Epirus dahin gewanderten pelaSgischen Coloniei., welche, indemsie nachGräcuS, dem Sohne ihres StammvakersThessalus, sich Griechen nannten,Veranlassung gaben, daß dieserName auf alle die Völker übergetragen wurde, wel-che einerlei Sprache mit ihnen redeten. Bei den Eingeborenen hakte Griechenland in den frühern Zeiten, z. B. bei Homer , keinen allgemeinen Namen; nachher be-kam es den Namen Hellas, und nach der Eroberung durch die Römer den Na-men Ach aj a, unter dem.jedoch Macedonien und EpiruS nicht mit begriffen waren.Die griech. Nationen aber waren so weit zerstreut, daß es schwierig wird, genau zubestimmen, was zu Griechenland gehört und was nicht. Bald nahm man Grie-chenland im engern Sinne, wie es auf 3 Seiten vorn miktelländ. Meere umflcs-sen, im N. durch die kambunischen Gebirge von Macedonien geschieden, etwa 20tü)O..M. enthält; bald in einem wettern Sinne, der Macedonien und Epirus niiteinschließt, das HämuSgcbirge, das ionische und ägäische Meer ihm zu Grenzen gibtund die Inseln dieser Meere mit aufnimmt. Griechenland besteht theils aus fe-stem Lande, theils aus Inselgruppen. Ein Gebirgszug vom ainbracisckcn Meer-busen in W. bisThermopylä in 0. scheidet das nördliche Gricch.iilant vom sudl.Da«Klima ist abwechselnd rauh und mild, da Gebirg und Thal wechseln, allein sehe amConversations-Version. Bd. l>. 53