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genehm und gesund. Ein Leben von mehr als hundert Jahren ist hier nichts Sel-tenes. Die Lage begünstigt die edelsten tropischen Früchte in Thälern und Ebenen,während die Wolkengipfel der Berge nül den Pflanzen der Polarländer bedecktsind. In Aihen fällt das Thermometer fast nie unter den Gefrierpunkt, noch steigtes über 25' R> aum. Auf den Inseln kühlt jeden Abend zur nämlichen Stundeein sanfter Seewind die Hitze des Tages ab. Dagegen ist in den Ebenen Thessa-liens, diel 200 F. über der Meeresfläche liegen, und noch mehr auf den GebirgenArkadiens der Winter so streng wie in England. Die Fruchtbarkeit ist ebenso großals mannigfaltig. Selbst da, wo der Boden zum Ackerbau wenig tauglich ist,treibt er von selbst Thymian, Majoran und eine Menge aromatischer Kräuter, dieeine reiche Weide geben. Von Weizen allein hat Griechenland 8 Arten, vonOliven10. Vielleicht ist es das Vaterland des Weinflocks, besonders der kleinern Beeren,die den Namen von der Stadt Korinth erhallen haben. Man kennt40 Arten grie-chischer Trauben. Berühmt ist der griech. Honig (s. Hymettus). Griechenland hat Alles, was es braucht, -and fehlen ihm Bedürfnisse, so hat kein Land so bequemeKüsten, Buchten und Häfen für den Handel mit 3 Welttheilen, als Griechenland .—Man theilt das feste Land in Nordgriechen land, Mitte lgrieehen landoder Hellas im engern Sinne, und den PeloponneS . I. Nordgriechen-land umfaßt ^Thessalien (s. d.) (jetzt Ianiah), n) EpiruS (s d.) (jetzt Alba-nien ), <-) Maeedonien (jetzt Macdonia oder Filiba Vstajeti), erst seit Philipp undAlexander zu Griechenland gerechnet; es machte gleichsam einMittelglied zwischenGriechenland und Thrazien , dem Nordlande im Sinne der Griechen, welchem Ma-cedonien selbst früher beigerechnet wurde. II. Mittelgriechenland oderHellas (jetzt Livadien) enthielt: HAkarnanien, hatte rohe und kriegerische Ein-wohner, keine bedeutenden Flüsse und Berge, I>) Atollen (s. d.), >-) Doris oderDoris Tetrapolis (ehemals Dryopis), >i)Lokris (s. d.), mit dem Paß von Ther-Nioxylä, r) Phocis, vom CephissuS bewässert. Hier erhob sich der Parnassus,unter welchem Delphi (s. d.) lag. I') Böotien (s. d.), p) Attika (s. d.),I>) Megaris mit der Stadt Megara , die kleinste aller griechischen Landschaften.III. Die Halbinsel des PeloponneS (jetzt Morea , 402 (UM., 300,000Einw., hatte im Alterthume 205 Städte und gegen 2,200,000 Einw. ', zu welcherdurch Megaris der korinthische Isthmus führt, umfaßte: ->) das Gebiet von K o-rinth (s. d.) mit derStadt gl. N-, früher Ephyra genannt; b) das kleine Gebietvon Sikyon , mit der alten Stadt gl. N.; c)Achaia, zuerst Ägialos, dannIonia ge-nannt, hatte in s. Ausdehnung längs des korinthischen Meerbusens bis zum FlusseMelas 12 eslärte; >1) Elis, von dem AlpheoS durchströmt; erstreckte sich vonAchaia südwestlich an der Meeresküste hin. Vor Elis und Kyllene istOlympia(s. d.) berühmt; e) Messenia mit dem Flusse Pamisus, unterhalb Elis an derMeeresküste bis zur Landspitze hinreichend, mit der Stadt Messern und den Grenz-festungen Ithome und Ira; I) Lakonia , Lakonica, Lacedämon, ein Gebirgsland(der TaygetoS), vom Eurotas durchströmt, wird von dem messenischen, lakonischenu.argolischeitMeerbusen von 3 Seiten bespült. Hauptsi. Sparta (s.d.); I Ar-golis (s. d.); >>) Llr ka die n (s. d.). Die zu Griechenland gehörigen Inseln liegen
I. im ionischen Meere, an der West- und Südseite des festen Landes. 1. Corcyra(Eorfu), 2. Eephalonia, 3. Astcris, 4. Ichaka (Teaki), 5. Zakynthos (Zanke; St.Maura ist die ehemals mit dem festen Lande von Akarnanien zusammenhängendeHalbinsel Leukadien). 6. Cythera (Terigo), 7. die Inselgruppe des argolifchenVieerbusens, 8. die Pelopsinseln beim Gebiet von Trözen, unweit derselben Edphä-ria, äialauria (Poro), 9. Agina, 10. Salamis (Toluri), und mehre umliegende,
II. Kreta (Kandia ). Im ägäischen Meere an der Süd- und Ostseite des festen Lan-des, im sogen. Archipelagus, lagen: 1. KarpalhoS (Scarpento), 2.RhoduS , 3. Cy-pruö, 4. die Cykladen, d. i. Delos umliegende Inseln, die westlichen, und b. die