866 Griechische Kunst
Griechische Literatur l.1. Periode)
Kein Wunder, deß
r,,.^ im Wege
starke Anhänglichkeit dieser Kirche am Alten jedem Verbesserungsversuch - ^
gestanden. Volche Versuche haben zur Entstehung einiger Sekten läßt-
KirchcAnlaß gegeben, welche die duldsame russische Regierung jetzt ungekrönt
trigolniken nur aus Haß 3^^
Scbon im 14. Jahrh, sonderte sich die Partei der_^...
die Geistlichkeit ab, wurde aber, weil sie sonst nichts Eigenthümliches hatte,
wieder zerstreut. Dasselbe thaten mit mehr Erfolg um 1666 die RoSkoln(s. d.), d. h. A btrünnige. Diese nach und nach in zwanzig verschiedene Part" » ^fallene Sekte bildet keineswegs eine geschlossene kirchl ehe Gesellschaft mit c g^,Symbolen und Gebräuchen, sondern einzelne von einander unabhängige Ge ^! sich durch Beibehaltung der unveränderten slawonischen
den, welche . ,
Liturgie und der alten Kreuzbezeichnung von der griech. Mutterkirche unteiss.selbstgeweihte Geistliche haben, und durch frühere Verfolgungen gedrängt, g'^ „theils in die östlichen Provinzen des russischen Reichs gewichen sind. kaupt
Parteien derselben halten mehr oder weniger an den, den Roskolniken übery^.
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zugeschriebenen.Eigenheiten, daß sie den Gebrauch des Tabacks und der stalr> ^
tränke für sündlich erklären, noch
noch strenger als die orthodoxe Kirche fasten, dverweigern und aus ähnlichen schwärmerischen Gründen, wie sonst dieWstdel^r^
zu Empörungen gegen die Obrigkeit geneigt sind. Pugatscheff, selbst einfand bei seiner Empörung unter ihnen den meiste» Anhang. Jetzt haben sie
diesen und andern Schwärmereien in Rücksicht der Ehe, derKleidung, dessiandes und Märtyrerthums nachgelassen und scheinen sich allmälig niederdie Oetdndoren r» nerlieeen. NerN'iebene ReStelniten. eneleüe sieb unter
die Orthodoxen zu verlieren. Vertriebene Roskolniken, welche sich unterPustoswiät in Lithauen und Ostpreußen niederließen, waren die(s. d.). Weitervom Glauben der griech. Kirche entfernen sich die Duchoeine auf den Steppen jenseits des Don angesiedelte Sekte, die die Dr""» 3 ^lehre verwirft und nur die Evangelien annimmt, keine Kirchen und Priester b ^den Eid wie die Kriegsdienste für unerlaubt hält. Antilrinitarier ähnlicher' ^stch-Lie unpopischen Russen oder sogenannten russischen Zuden in Gouvernemen " ^angel und Katharinoslaw, von denen man nur weiß, daß sie weder tz.xchchdie Heiligen verehren, selbst die Taufe verwerfen und weder Priester »ochhaben, über die alten, von der griech. Kirche ausgegangenen, schisniatstcheketzerischen Religionsparteien in Asien und Afrika s. Kopten, Habestellbiten, Nestorianer, Maroniten, Armenier. S. H- O- ^ ,
„Die morgenländ. griech.-.russ. Kirche" (Mainz 1827). . §>^ler^
Griechische Kunst, s. Baukunst, Bildhauerkunst,und Musik. Wir nennen hier nur ein Hauptwerk über das M)'
Meyer's „Gesch. der bildenden Künste bei den Griechen" (3 Abth., DreSde(Vgl. d. Art. Griechenland .) n-renß^
Gr i e ch i sch e L i te r a tur. Zn ein kaum erhellbareöDunkel verdie Anfänge der griechischen Literatur, d. h. der Bildung der Griechen du ^^rat^der Sprache und Schrift. Gab es auch in frühern Zeiten keine eigentliche ^in Griechenland , so mangelte es doch keineswegs an Anstalten, von ^ ms"
ging, was man nicht mit Unrecht literarische Bildung nennen kann, w >sich nur von dem Vorurtheil entwöhnt hat, daß in geschriebenen DuchIdas Palladium der Menschheit bestehe. Die erste Periode griech. Bild» iv