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Bericht der Mehrheit der nationalräthlichen Eisenbahnkommission
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niger als die von uns zugestandenen Nachtheile, wie be-reits erwähnt, der Uebcrgangspcriode angehören. Zueinem großen Theil können sie überdies; bei einer rich-tigen Auffassung der Verhältnisse von Seite der bethei-ligten Berufsarten vermieden werden, theilweise freilichsind sie unauswcichbar, unvermeidlich. So wird z. B.sowohl der Waarentransport als auch die Pcrsonenbe-wegung in der Richtung einer Bahnlinie fast ausschließ-lich der Bahn zufallen. Ein Gasthaus, welches bisanhin Stationspunkt war, und was mit dessen Betriebzusammenhängt, kann hicdurch an Werth verlieren; diefrüher verwendeten Transportmittel hingegen werdendurch den neuen Verkehr, welcher sich auf den vertikalauf die Eisenbahn einfallenden Straßen entwickelt, wie-der vollauf Beschäftigung finden. Beweisen doch diestatistischen Erhebungen verschiedener Eisenbahnstaaten,daß der Bevarf an Pferden und die Bewegung auf derTotalität der Straßen nach Erstellung der Eisenbahnennicht nur nicht abgenommen, sondern Gegentheils zuge-nommen hat*). In dieser Zunahme liegt für alle jeneGewerbe, welche theils unmittelbar, theils mittelbar amWaaren- und Personcntransport betheiligt sind, diesicherste Garantie für die Zukunft, und es bedarf vonihrer Seite nur einiger Beweglichkeit und Thätigkeit,um die Ausgleichung zu finden und sich nicht nur vorden Nachtheilen, mit denen sie der Uebergang von den

') In den frühern Berichten ist in dieser Beziehung auf Belgien ver-wiesen worden. Als weiteres Belege führen wir hier noch Englandan. Das Weggeld, welches in ganz England erhoben wird, betrugim Jahr 1829 Fr. 36,381,275 und sank bis zum Jahr 1834 aufFr. 35,190,225 herab. Unter dem Einfluß der Eisenbahnen da-gegen stieg diese Einnahme wieder und so zwar, daß sie im Jahr1840 schon die Höhe von Fr. 38,323,900 erreicht hatte.