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Regel war es der Baselermarkt, der die niedrigern Preisebot, was allerdings dem Einflüsse der seither in deralten wie in der neuen Welt in steter Vervollkommnungbegriffenen Verkehrsmittel zuzuschreiben ist.
Unter den seither erscheinenden Preisdifferenzen istdiejenige vom vierten Quartal 1850 eine ganz aus-nahmsweise und man wäre wohl berechtigt, sie bei einerDurchschnittrechnung außer Acht zu lassen. Wir thundieß gleichwohl nicht, bevor wir aber weiter gehen, kön-nen wir nicht umhin, auf eine andere sehr interessanteThatsache aufmerksam zu machen, die eine unserer frühernBehauptungen bestätigt. Während dem nämlich auf demabgeschlossenen und weniger zugänglichen Platze Bern die Preise sich rasch von Fr. 16 (drittes Quartal 1850)auf Fr. 23 (viertes Quartal 1850) hoben und dannwieder auf Fr. 20 (erstes Quartal 1851) und Fr. 18. 25(zweites Quartal 1851) zurückgingen, war in Basel ,das schon in bedeutend hohem Grade unter dem Ein-drucke der neuen Verkehrsmittel sieht, die Bewegung eineviel ruhigere und gleichmäßigere und die Preise stiegen inder gleichen Periode von Fr. 16. 66 nur auf Fr. 18. 93. —Wenn für irgend ein Land, so hat die Ausgleichungder eigenen Getreidepreise mit denjenigen von andernStaaten für die Schweiz einen außerordentlichen Werth,da sie berufen ist, die Erzeugnisse ihrer Industrie aufden Weltmarkt zu bringen und dieß mit Erfolg nur dannkann, wenn sie unter den gleichen Bedingungen wie an-dere Länder produzirt und namentlich das nothwendigsteLebensbedürfniß, daS Brod, nicht theurer als anderebezahlen muß.
Kehren wir nun nach dieser kurzen Abschweifung zuder Vcrgleichung der Getreidepreise in Bern und Basel seit Ende 1848 zurück, so stellt sich der durchschnittliche