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und der Dicht-Kunst.
„ die verschiedenen Spuhren undMerckmah-„ le des Grabstichels hinfahren wird, so„ wird er leicht begreiffen können, wie die„ Gestalt eines Menschen oder Thieres von„ dem Bildhauer könne vorgestellet werden:„ Aber wenn er gleich mit der Hand über„ eine Schilder-Tafel hinfahren wird/ wo„ alles glatt und einerley ist, so wird er sich„ nimmermehreinbildenkönnen/ wie esmög-„ lich sey/ die unterschiedliche Erhabenheit„ und Vertiefung von einem Cörper auf ei-„ nem Stücke Leinwand / das gantz glatt„ und eben ist , auszudrücken. „ Was vorreiche Quellen von Ergehen ertheilen unsnicht die übrigen Sinnen, und unter densel-ben vornehmlich das Gehör ? Aber alle dieseQuellen sind für den Mahler verschlossen.Der oben angezogene Richardson siehet sichselbst gezwungen / zu bekennen / daß in derNatur unzehlig viele Schönheiten seyn / diederMahler durch seine Nachahmung unmög-lich erreichen kan / und er rechnet darunteralles / was den Geist/ die Bewegung unddie Schnelligkeit anbelanget.
Es ist zwahr an dem / daß auch die Kunstder Mahler sich bestrebet / ihren Bilderneine Bewegung mitzutheilen / und das un-sichtbare sichtbar vorzustellen. Dieses Ver-wundersame, welches die Kunst des Mahlersgewiffermaffen noch in ihrer Gewalt hat,B wird