der Materie.
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und die Vermischung derFarben, oder durchdas Leben der Vorstellung, oder durch ei-nen andern Vortheil der Kunst das Augeergetzen, und in dieser Absicht schätzbar seyn;wie die künstlich, gemahleten Weintraubendes Zeuxes und des Parrhasius, und derfeine Pinsel-Zug, mit welchem Apelles demberühmten Mahler Protogenes seine uner-wartete Ankunft auf der Insel Rhodusverrathen hat; diese belobten Meisterstückehaben ihren Preist nicht von der Materieihrer Vorstellung, sondern von der Kunstbekommen, die ihre Urheber in der Nachah-mung erwiesen haben / man bewunderte in den,selben den Pinsel/ der die Natur so genauhat nachahmen können, woraus erhellet/daß eine glückliche Nachahmung den Ver-dienst des Mahlers am meisten erhebet.Da hingegen der Poet in der Ausführungseines Vorhabens statt der sichtbaren Far-ben sich der Worte und ihrer harmonischenVerbindung bedienen muß / so hat die ein-fältige Nachahmung eines übelerwehlten Ge-genstandes keine eigentümliche Schönheit oderKraft / durch weiche sie das Gemüthe ent-zücken , oder in Bewegung setzen könnte.Die Schönheiten in der Ausarbeitung ma-chen vor sich alleine kein Gedicht zu einemguten Stücke / wie sie ein Gemählde zu ei-nem schätzbarenWercke machen. Die Weltmachet niemahls viel aus den Wercken ei-F 2 nes