der Materie.
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wenn er ehrbaren und vernünftigen Gemü,thern gefallen will. Und daher entstehet denndie , die Flüchtigkeit und Ehrbar-
keit in den Gemählden , wenn alles auf dassorgfältigste vermieden wird, was die scham-haftigsie Tugend nur im geringste» verle-zen könnte. Dafern aber ein Poet sichgemüssiget siehet von solchen Dingen zu re-den , so muß er auch alsdann von der Na-tur lernen, daß er solche anstößige Dingeden Sinnen nicht von ihren eckelbaftenUmständen vorlege, sondern sie durch einegeschickte Umschreibung vielmehr errathenlasse, als entdecke. Die H. Spräche isthierinnfalls überaus züchtig und eingezogen,und die dem Israel, öemei-. XXiü. iz. 14.anbefohlene Reinlichkeit läßt sich auch inden Redens-Arten der Ebreer verspnhren.Ich will nur die einzige Ausdrückung anfüh-ren , mit welcher sie eine solche natürlicheVerrichtung anzudeuten pflegen, wenn siesagen, die Füsse decken, chn.!lc. II!. 24. 1. 8 .E.XXiv. 4. womit sie zugleich die Sorgfaltgar genau anzeigen, die bey dergleichenGeschäften muß beobachtet werden.
Ich erinnere mich hier eines Fehlers,welchen der Hr. la Motte in seiner Ab-handlung von Homerus an diesem grossenPoeten dieses Stückes halber ausgesetzethat. Er tadelt nemlich, daß Homerus inder Rede des Phenix, womit er den Achil-les