Von dem Neuen-
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Mehr etwas, welches fremd, als groß ist, zu erwegen:Und da was untergeht, so zittern wir dadey,
Als ob nicht alles hier bey gleichem Rechte sey,
Was unterm Himmel ist.
Das ist es, was Longinus in der fünf und
dreyffigsten Abtheilung vom Erhabenen mitdiesen Worten will zu verstehen geben: kch-
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^ Was die Menschen zu ihrem nothwendi-" gen und täglichen Gebrauche vonnöthen" haben, das hat gemeiniglich nichts erha-benes an sich, angesehen es nichts seltenes,„ sondern leicht zu bekommen ist: Hingegen„ ist das Außerordentliche allezeit ver-„ wundersam.Die Erfahrung hat dieseWahrheit genugsam bestätigt; das blosseAnschauen einer blühenden Aloe, eines Cro-codils, eines Elephanten, kan uns mit einerangenehmen Bewunderung überraschen; dieErzehlungen von den Geschichten, Gebräu-chen und Gewohnheiten der ältesten Völcker,die auf Erden gewöhnet haben, bringet unsein besonderes Vergnügen, und unsere Neu-gierigkeit verstehet uns mit so viel Gedult undFleiß , als vonnöthen ist, den kleinsten Um-ständen in ihren Gebräuchen mit der beschwer-lichsten Mübe nachzuforschen; die Beschrei-bungen der Reisen zu den entlegensten Völ-kern des Erdbodens sind unser angenehmster
und