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New, köstlich und nutzliches Kochbuoch : in welchem kurtzlichen begriffen, wie allerhand künstliche Speisen, so wol von zahmen als wilden Thieren: Vögel und Federwildprät, grünen und gedörtem Fischwerck: wie auch allerley gebachens, als Darten, Marcipanen-Pasteten und dergleichen : Beneben von viel und mancherley Obs, ... zuzurichten / weyland beschrieben durch Fraw Anna Weckerin
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Der vierte Theil

Folget von den Krebsen.

Nimm Krebs so viel dir geliebt/ seud sie/dann thu das Fleisch auß der Nasen/ mache das Haarzun orten wol darvon/ auch so etwas mehz inwendigwere/ darnach stoß alles mit einander in dem Mörfelklein/ båhe Schnitten von weissem Brot/ darnachweiche sie in einem guten roten Wein/ fo du den habenmagst/ treib die gestoffen Krebs vnd Wein mit durch?wiltu/ auch ein wenig darinnen sie gefotten sind/ machsrechter dicke/ daß es in dem kochen wird wie ein zimlicher Kindsbrey/ in des mach ein Schmal heiß/ in einem jrdinen Tigel/ geiß darein/ laß fochen/ so langman harte Eyer feudt/ würk mit süssem Gewürz/ indem anrichten bestrewe es wol mit Zimmer/ das ist denLungsüchtigen vast nuk/ aber dann würk es nicht zuftarck.

Gebackene Krebs.

Wann die Krebs gefotten sind/ so nimmjhr so viel du jhr haben wilt/ zeuch ihnen die Nase oderSchalen ab/ Schär vnd Schwänk laß bleiben/ seuber neben zu das Haar darvon/ auch raum das Ingeweid herauß/ vnnd sihe/ daß du die Schären vndSchwänz nicht abbrichst/ nimm darnach von andernKrebsfen/ was in den Schären vnd Schwängen/ dasist das beste/ hacks mit fampt einem wenig Speck/ sodu es aber für ein Krancken wilt/ fo laß alfo/ hackeauch wol Peterlin darunder/ wiirs es mit Pfeffer wolab/ der ist den Krancken/ fürnemlich den Febrischen/

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