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Der fünffte Theil
wegen des stopffens/ so ist sie doch schwachen Leuthenvast nus: Aber einem jeden/ nach dem von nöthen/vmb diser vrsach ich diß/ wie man die Mandelmilch bekeiten foll/ zum eynigang dises Büchs gefekt/ als einenWegweiser in allen dingen.
Ich hab mir auch wol ein solche Milch mit allerHand gedistillierten Wassern/ so das Herz vnd Hauptstercket/ reinigen/ vnd innerlichen Geschwulsten diehen/ zugerichtet. Die Krancken wollen etwan solchesachen nicht brauchen/ so muß man sehen wie man esverberge. Nun wollen wir mit der hülff Gottes weiter schreiten/ vñ besehen/ wie man diß alles zum fochenbrauchen soll.
Folget ein vast gut Müß oder Breyfür die Krancken.
Nimm schöne gerölte Gersten/ stoß sie kleinin einem Mozfel/ beutel sie darnach durch ein hårinSib oder Beittel. Alsdann hab zuvor ein gute Mandelmilch von geföttenem Wasser/ Geiß oder Kühmilch( nach gelegenheit des/ der es essen soll) merckedurch auß/ wie oben stehet/ daß in keiner Kranckheitdie Milch/ von wegen daß sie flüssig ist/ nußlich maggebrauchet werden. Dann bey den Lung vnd schwind.süchtigen/ vnd in higigen Nierenschmerzen/ in allerley Rühren/ sonderlichen in der scharpffen weissenRühr/ da die Darm hefftig schwären/ da Blut vndEnter gehet/ da soll allzeit Geiß vnnd Schaaffmilchvorgehen/ wann mans haben kan/ wann aber nicht/so muß man sich dessen behelffen daß bey Handen ist.
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