Lehre der alten Physicorum. 6z
lein gebunden, in Wein gelegt, und dem Kran-ken gegeben gemächlich. Dann diß Salz garscharf wegen seiner ersten Materie welche sul-xhurisch gewesen ist, und den Geist des Krebs,welcher kalt und feucht ist, der hitzigen undtru-ckenen Materie begehrt, hat es unter sich ge-bracht, und des Hagenbüchenbaum erste Ma-terie, Natur und Substanz wäre hitzig und tru-cken, aber Anty kalt und feucht, doch etwasgrober Substanz. Diß Holz zu Kolen ge-brannt, in frisch Wasser geworfen, und dieSchaaf davon getränkt, so ein Sterben untersie kommt: so hilft es wunderlich, alweg frischeKolen gegeben. Deßgleichen auch die Blätterden Schaafen gesotten, und das Salz davonzieht sich geschwind in das Wasser und dadurchgeht die Schärfe. Dann die Krankheit derSchaafe ist nur eine faule Wärme durch eineVerstopfung. Buchsbaum gehört auch hieher,welcher ein brüchig wässerig Salz hat, und sehrfeucht und kalt ist, gehört unter die dritte Ma-terie der Fisch. Es sind ihrer viel, welcheaus diesen vorgesetzten Materien können judi-cirt werden, wo sie hingehören. Hieher gehörtvollkommen mit Geist und Substanz mehr dannandere Staud-und Schlehenheck, und dieseist einer feuchten warmen Substanz gewesen,in Zinn Färb, wie ein Saphir in der Blaue,rein in der Materie. Darum er den Geist desStiers vor andern Krautern angenommen undauferzogen hat, als ein saturnisch Kind. Sei-ne Materie ist ganz wohl compact und zusam-