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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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148 Sammlung Hippocrstischer Sätze.

selbst Mit dem de principiis zusammen ließt, alswann man diesen Auszug allein begreift. Ichwill also etwas davon, nach etlichen Capitelndurchgehen, so kan man es gegen der mecha-nischen Lehre des Bcerhave halten, denn manglaubt, WeNN MaN V0N der fibra raifoftirCJlansähe, so seye es vernünftiger, als wann manwie Hippocrates von denen allen Menschen vorAugen sehenden Anfangen, womit die Weis-heit alle Menschen anredet, den Anfang in derMedicin zu denken mache.

Cap. 1. sagt er, es habe niemand recht vonder vi-r geschrieben.

cap. u. wer davon schreiben wolle, mäßedie Natur überhaupt erkennen und 'unterschei-den , wie alles im Streit seye, überwinde undüberwunden werde.

Cap. in. alles bestehe aus Feuer und Was-ser. In dem Feuer seye Hitze und Trockenheit,in dem Wasser Kalte und Feuchte, in dieserEntstehung seye ein innerlicher unsichtbarerStreit. Entstehen und gebohren werden; seyeaufs neue vermischt werden, untergehen, seyeaufs neue abgesondert werden» Es verhaltesich jedes zu allem und alles, zu jedem. Dieerste principia seyen Licht und Finsterniß, dieAnfange der Finsterniß können zu Licht, und die-se zu Finsterniß werden, alles nach gewiesenGraden; und können da.rdurch in gewisse neueEigenschafften übergehen, nemlich der Hitze,Der Kalte, inderLufftund im Wasser, die