Sammlung ^.pppsprqtLscher Sätze, i s f
dem Gaumen, und an die Zähne Fallende,macht die Stimme hell; Wenn aber die Zun-ge nicht allenthalben anschlüge, und durch An-stössen den Schall nicht ordentlich zertheilte, sokönnte der Mensch nichts deutlich vorbringen,alle würden von Natur nur eine Stimme ha-ben. Wenn man eine grosse Stimme will vonsich geben, muß man vorher viel Odem anzie-hen von aussen, und ihn wieder Herausstoffen,Die Harffen-Smgex, wenn sie siarcke Stim-me sollen erheben, ziehen den Geist aufs höchstehinein, alsdenn dehnen sie die angehende Stim-me aus, schreyen und geben grossen Schall vonsich, so lang der Geist oder' angezogene Odemwahret. Wann aber dieser erschöpfst ist, solassen sie nach, woraus offenbar ist, daß derGeist die Stimme schallen macht, *■«. *».»/**
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Hier hat der geneigte Leser ein Muster einer^bc-nomenologischen Schluß-Art. Alan haltedes Börhavens Liesse, aus denjouryalen scharffbewiesene, und in die innerste Textus der Ma-terie gehende Art zu raisoniv<m dagegen, so wirdman sehen, daß uns so viel Liesse Ideen nicht soviel Nutzen bringen, als diese gemeine experi-menta des Hippocratis , als welche jedermannmachen, aber nicht in ein System zusammenbringen kam ' Daher hat Bagliv, der aberanfangs auch wie Börhaven « sibra raisomtt,hernach aber diese unglückliche Manier in derMedicin verlassen, den Schluß gemacht/ wenn