tSö Extract aus Helmsnt«
§. rs. Und weilen die Speisen in ein HellesWasser verwandelt werden müssen/ (welchesauch die Gedanken nähret) so ist st«r, daß dasWasser im Grund ein geistliches Wessen sey/aus welchem durch die Kraft der feurigen Gei-ster alle Cörper gebildet werden.
§. 2i. Wie ich aber eben von demFeuer ge-sagt habe, daß es lebendig mache, wann es nichtin eine allzugewaltsame Würksamkeit ausbrrchk;also ist des Wassers Natur ganz unterschieden:dann es kalket, und mit seiner kaltenden Kraftverursachet es Ruhe und Schlaff.
§. 22, Lz, 24-zo. Wird erkläret, warumwir lieber bey Nacht als bey Tag schlaffen;warum der Schlaff den Schmerzen stillet, wa-rum die von wütigen Hunden gebissen worden,in das Wasser getaucht werden müssen, wa-rum Lachen und Weinen dem Menschen zu-komme?
§. 31. Ob wohl bißher bewiesen worden,daß alle Ereaturen aus diesen zweyen, nemlichdem Feuer und Wasser bestehen, so konntedoch jemand einwenden: diese zwey seyen ein-ander feind, daher sieniemahl zu der Zeugungeiner Sache zusammen lausten können. DieseSchwierigkeiten entstehen, weil man nichtbetrachtet, was für ein grosser Unterschied ftyezwischen dem erhaltenden Feuer, welches et-was thut nach den Gesetzen und Ordnung derNatur, und zwischen dem verzehrenden FeuewDas erhaltende Feuer der Creaturen wirdleichtlich mit seinem Wasser vereiniget, wie wir