Buch 
Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
Seite
163
JPEG-Download
 

Eptract aus Nelmöni.

und daß dieser bildende Geist eines jeden Leibswesentliches Ding seye, worinn eine Einheitist. ^ .

§. 38. Da also ein jeder Leib seinen feuri-gen Geist hat- so folgt- daß der hervorbrin-gende Geist eher gewesen- als der hervorge-brachte, wie wir täglich erfahren- und daßdie Pflanzen vor den aufsteigenden Früchtenvorhergehen. . .

§. Z9> Da über ein jeder Leib seinen sämmt-lichen Ursprung oder Geist bat, so ist nöthig-paß er auch seinen Leib Muffe erhalten- undhaß er alle und jede Theile wieder ergänzt

$» 45, Die Unterhaltung und ErgänzungkaN änderst nicht geschehen- als daß ein jedwe-des Ding die Nahrung in sua Wie empfan-ge. Die Nahrung aber geschieht also, wannder Geist die Nahrung in sich verwandelt-daßes dem Leib könne zur Unterhaltung dienen.

$. 41, Es ist auch big ein Anzeigen- daß dieCörper von Geist unterhalten uNd ergänzt wer-den- weilen die Nahrung - wordurch ihre Formerhalten wird - von aussen hinzu kommt. DerGeist muß demnach eine anziehende Kraft ha-ben - welches nicht nur in denen Yegetabilien,sondern auch in denen Metallen sich beweißt.

$. 42. Weil aber jede Creatur ihre Nah-rung von aussen an sich nimmt - so muß sie auchihr Innerstes oder ihre Gestalt wieder von sichgeben: dann wann ihr nichts abgienge, sodürffke sie nicht von aussen erhalten werden, da-L ä Mit