164 E^tvace aus Helmont.
mit sie aber nicht zu groß werde in ihrer He-ck,. so muß sie wieder etwas von sich geben.
§, 43,. Und weilen die Cörper ohne Geistnicht bestehen können, und der Mensch seineGestalt immer von sich gibt, so muß er auchseinen Geist vön sich auslassen, wie er derglei-chen auch von aussen in sich zieht/ und da dasWesentliche, das die Form ausmacht, einGeist ist, so muß jeder Leib und Glied ein geist-lich Bild von sich auslassen, eben wie jederMensch durchs Gesicht unzahliche Bilder insich nimmt, so laßt er wieder unzahliche vonsich aus.
§. 44, Die Bilder aber, welche ein jederhat, sind wahrhafftig etwas, und können nichtnichts seyn: dann wenn sie nicht etwas waren,so fragt sich, warum nicht ein jedweder eineIdee einer vorher ungesehenen Sache sich bil-den könne? da also niemand ein Bild einervorher niegesehenen Sache haben kan, so folgt,daß die Bilder in uns aus den Sachen erwecktwerden.
<5, 4s. Da also eine jede Creatur ihre Bil-der von sich auslaßt , und die Bilder, von aus-sen eingenommen, keinen Raum einnehmen, unddoch gleichwohl etwas seyn, so folgt, daß sieentweder Geister oder Cörper seyn müssen.Cörperlich können sie nicht seyn, weilen sie kei-nen Platz einnehmen; so müssen sie geistlichseyn, welche dem Gemüth eben die Form dar-stellen, welche sie in dem Leib gebildet haben.
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