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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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Reflexiones über den

Die Philosophie bei* Alten absonderlich Hip.

J iocratis hat der vortrefliche khüolomx Proses-br Gesner fejnem Sohn einem Medico, in ei-ner Übersetzung einiger Stücke aus ssippocra-tis Buch de dixta, Tit, bie Seelen Plippocra-tis, sehr recommendift Boerhave selbst gesteht,daß Plippocratc8 ganz änderst gedacht als wir,aber gleichwohl in Treffung der Hauptsacheder Medicin uns fast iuimitabltz worden.

§, V, Die Hphorißni, die -Herr Gesner ausHippocrate ausgezogen, seyn diese:

i. Aus nichts wird nichts, es wird auch keinDing m ein blosses Nichts verkehrt. C. s. de

Dixta §. iZ. i4,

2 . Man halt davor, diejenige Dinge ent-stehen, welche vorher nicht in die Sinne ge-fallen , jetzt aber ansahen gesehen und gegrif-fen zu werden.

?. Der Zustand in welchem die Dinge un-sichtbar seyn und mit keinen Sinnen empfun-den werden, heisset Unsichtbarkeit: derZustand, worinn sie in die Sinne fallen, heis-set <?««> Licht.

4. Die ganze Vermögenheit der Natur unddie nächste Urßlche der Erscheinungen liegt ineinem gewissen.Streit der Dinge, die sich schei-nen zu wider zu seyn, deren doch jede in ebendem Streit ihren Zustand erhält (dem Unter-gang unterworffen, wenn sie allein wäre, wennsie auch schon die Oberhand hätte) und mitrhrem Widerspiel mitwürkt, die Würkungen

hervor-