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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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Spiritum reZtorem'. $

hervorzubringen, welches c. 12. äs 6r«ts, vor-getragen, und mit dem Gleichniß der Künstebeleuchtet wird, C. M-17. Heraclitus sagt apudDiog. s>. 7. durch Gegenwürkungwerden die Dinge geordnet.

, s. Feuer und Wasser seyn die Grund-An-fange und Elemente aller Dinge, die mit ih-ren Eigenschafften, nemlich eines Theils mitTrockenheit und Hitze, andern Theils mit Feuch-te und Kalte, und ihrem immerwährendenStreit genug seyn, alles hervorzubringen unddie Erscheinungen zu erklären: Feuer bewegtalles, Wasser ernährt alles. c. 4. 1.

6. Alles ist voll Seelen oder belebter Kräfte.

7. Die menschliche Seele ist auch derglei-chen. Sie schwebt mit Feuer und Wasservermischt, und damit zusammen gestimmt um-her. Sie hat das Bild des künfftigen Men-schen in sich, und diß wird hernach entwickeltund vermehrt.

8. Diese lebende Krafften O* C. [5. »*.)gehen ein in alle Thiere, ohne daß sie es em-pfinden. Sie werden eingehaucht, sie werdenmit Speiß und Trank eingenommen.

9. Aber nur die bekommen das menschliche

Loos, ( ) machen sich einen Leib, und

athemen, welche in das gehörige Gefäß ge-bracht werden, wo sie wachsen, und viele ineins coalelcixen» 0. 7. zi. C. 8. i. 'Vvxi<pv,TXf : Die Seele hat eine wachsthumlicheArt biß in den Tod.

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