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Die Philosophie der Alten wiederkommend in der güldenen Zeit : worinnen von den unsichtbaren Anfängen des spiritus rectoris oder bildenden Geists in den Pflanzen ... gehandelt wird / ans Licht gegeben von F. C. Oetinger
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14 R eßeftiones über den

munem & rationem mit vielen Gründen der H.Schrift und der neutonischen Philosophie, alswelche die alte Philosophie des Democriti nochheller aus Licht gestellt, bewiesen; ich will aberjetzo noch auf eine andere Art darthun, worinndie Philosophie der Alten bestanden.

Die Welt ist nicht ohne Anfang. Die gött-liche Freyheit und Willens-Kraft hat sich selbswillkührliche Schrancken gesetzt, die Welt aufsolche Art zu schaffen, daß in den ablauffenden-Lonen kund werde, was die Dessen der Gott-heit beliebt haben zu aussern. GOtt sagt inJesaja Cap. xlv. 7. positiv, er schöpfe dieFinsterniß und bilde das Licht. Finsterniß istetwas irtwulsires, welche alle Ordnung anzu-nehmen fähig seye, es ist allemahl cboatisch,aber nicht allemahl ohne unsichtbares Licht,denn GOtt ruffet dem Licht aus der Finster-niß hervor. Kurz, sie ist die Materia ptima derAlten, sie ist actu noch nichts, aber potestate al-les, wenn sie durch den Geist GOttes bewürcktwird. Wie aber die Generation der Dingeaus dieser Materia prima zugehe, kan kein Menschänderst als phamomenölogice, das ist, dem nach--sten nach erklären. Wasser, Feuer, Kalte, Hitz,Trockenheit und Nasse seyn schon genug darzu,das andere gehört der formirenden Krafft desewigen Worts in den Himmeln zu.

§, XII. Von den Ideis operatricibus.

Daraus kommen die Me* Operatrices , durchwelche alles Geschaffene mit Lebens-Krafftenformirt und mit mecsianischex Ordnung gemacht

wird.