5 6' Brief des Philosophe» Jesse
seitto Knie, und betete; welches wir auch tha-ten. Nachdem solches Gebet verrichtet, gieri-gen wir von einer Kammer in die andere,"undschloffen dieselben allezeit hinter uns zu, und ichsahe allhier grosse Wunderdinge.
In der Mitten dieser Gebet-Kammer stund«ine Tafel ganz von Ebenholz gemacht: dasBlat desselben war rund, ringsum aber mitpuren Gold-Platten eingefaßt. Vor dieserTafel stund ein kleiner Schemel, um darauf zuknien. In der Mitten auf dieser Tafel stundein Instrument von einem wunderbaren Ge-machte. Das unterste Theil, oder sein Fuß,war rund, aus sauberem Gold: das mittelsteTheil war aus durchsichtigem hellen Crystall,in welchem das unverbrennliche Feuer beschlos-sen war, welches glänzende Stralen von sichwarf: sein oberster Theil war aus lauteremGold, von Gestalt als eine Schale.
Recht über diesem Instrument hieng einCrystall an einer güldenen Ketten, nach derKunst gemacht als ein Ey, wodurch das ewigeFeuer geschlossen war, wenn es seine Stralenausschoß, Hiob 29,2-4.
An der rechten Seite dieser Tafel sahe icheine güldene Doos mit einem kleinen Löffelgendarbey liegend, in welcher Doos ein Balsamgewesen von einer roth-scharlachenen Couleur.
An der kucken Seite solchen Tisches war einkleines stehendes Pult von sauberm Gold, wor-auf ein Buch lag, das 12 Blatter hatte, auch