Buch 
Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
Entstehung
Seite
XIX
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I

harfür ſpringet wañ du ein wenig tieffer grabeſt

det mitt jrer ſi ubſtantz die erden das ſie nitt ʒerſpalte.

erden verboꝛgen ſe eind/ naſnilive ding/ woͤlche mitt der zeytt werdẽ geo

ug ð warme. daruf be dꝛend ſie diſe begirlich von dẽſie auch au rum begaͤꝛend ſie diſe begirlichwertige qualitet vñe

ſathen/ Das erſt buch. xi

vnnd ye weitter du fürfa-

reſt/ ye mehꝛ das loch voll waſſer wirt. An ettlichen oꝛthen ſeind flüß/ wieaderen/ woͤlche das waſſer durch die erden füeren. Darumb manglet nim-mer mehr waſſer/ es iſt auch von naͤten das die meh: zůring harum̃ mittſampt der erden eingewonet werden. dann weil die erden nitt an allen oꝛthẽgleich iſt/ mag das waſſer nitt an hohen oꝛthen ſein/ weil es gegen thal lauf-fet. es mag auch das in den nideren oꝛthen nitt manglen/ weil es ſich do verſam̃let. Deßhalben iſt die erdẽ/ das meer/ die ſee⸗ die pfützen vñ die weyer allwegen eingewonet worden es wirt auch allwaͤgen alſo ſein. Alſo ſeind dieaer fläß. auß dem offenbar das die werme das waſſer di innerſt auß dererden trucket. die kleine waſſer flůt kommen auff die erdbidem/ oder vyl raͤgen oder der geleichen. ö 5 a 5ll eil dañ die erden allenthalben harfür ghet/ vnnd kein oꝛth iſt/ das vdwagen einer maͤchtigen tieffe zů achten/ wirt auch allenthalben waſſer ſein80 niderſt in der erden/ es wirt auch nitt( wie man ſagt) leicht ſein vnnd vffder erden doharfaren. Dan es lauffet nitt darum̃ auff deꝛ erden/ weil es al-les võ ð erden verſchlucket wirt/ ſonder dz die erden vnder im nitt mehr faſſen mag. Es erhaltet aber die erden mitt jrer ſteyffe vnnd kelte das waſſer-das es nitt faul oder matt werde von der Soßen hitz. das waſſe rr abeꝛ erhal

iſes iſt on zweyfel vyl waarer dañ das Ariſtoteles gſchriben/ von dervꝛſach des oꝛths des waſſers. Auß diſem werden die Metallen/ ſo noch nittan den tag kommen ſeind/ wie auch die ding vnbekant/ ſo in der mechtigenlandſchafft des luffts auffenthaltẽ werden/ woͤlche groß/ maͤchtig vñ wunder bar ſeind. Son der wie die roß vnnd ochſen vnſere triümph füerend/ vñwliſſend nitt was ſie thůnd/ alſo treibend vns auch die ding ſo daſelbſtenlend/ vnnd entphahend eine woluſt dorab.

0 85 ſchwire Element mached diſe kugel dem menſchlichen leib geleich-alſo da

s die ſtein ſeyend an ſtatt der beynen/ das ander wie das geroͤſplet/dem nach die baͤch in wendig vnd außwaͤndig wie das geeder/ vnnd iſt garnicht trock en/ ſonder es iſt allenthalben dz waſſer mitt der erdẽ vermiſchet.

ie auch nauncherley feüchtigkeyt in dem menſchen/ vnnd die nitt alleinblut/ alſo iſt auch zů jnerſt in der erden nitt gar waſſer/ſonder ein waſſerechrige feüchtikeytt/ dañen har die maͤchtige reichtumb Plutonis in mitten 8ch metalliſche feüchte/ vnd andere wunderbaffenbaret/aber doch nitt alſam̃en-man mag nitt tieffer in die erden kommen. Alſo begibt es ſich das kein

Tlement auß diſen lauter iſt. dann wie tieffer du mitt graben fürfareſt ye

Die dal kinden würſt das die feüchtigkeyt mitt der erden vermi ſchet iſt.

Die weil a

85 ber kein ſtuck von den ſchwaͤꝛen Elementen in dem lufft hangẽd-

die ding aber ſo auff der erden ſeind/ durch entpfindlichkeytt vermi-ſchet ʒuſein wir befindẽ/ vñ vyl mehꝛ die noch tiefer ſeind/ ſo iſt offẽbat dzein theil an diſen Elementen gar rein ſeye. es iſt aber wol müglich das derobertheil des luffts alſo ſeye. Wir habend abe: geſagt das diſes element ſe-ved/ ſo allein kalt/dz auch diſe kaͤlte nicht anderſt ſeye/ dañ ein mãgel vñ be3 5 geſtirn vñ ʒiehẽdauch erwarmẽ/ verdaͤrbẽd ſie nit/ weil ſte in ein widige ſchaft ver dert weꝛdẽ, es iſt auch dz waſſer gantz 15

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