rr Von mancherlei wunderbarendig vnd weich. welches nitt ſein mochte/ waß es an ſeiner natur als gar kaltwaͤre wie weich es iſt. Daruſñ mag dz waſſer nitt hert zůſam̃en gefroꝛẽ ſein-wañ es hitzig iſt. dañ die weiche geſtalt behalttet es für eigen. ä 5Es iſt auch nitt eigẽtlich feücht/ dieweil ob wol die erde trockẽ/ ð lufft nitwarlich alſo/ ſoder weich iſt/ alſo dz noch diſer eig ſchafft drey vnderſcheidgenommen werden. daß waſſer weich vñ fließig/ die erden trocken vñ hert-ð lufft am aller weichiſten vñ lauterſten.diſe vnderſe cheid můß mañ auch invermiſcheten dingen gleicher geſtalt nem̃en. Lin yedes vermiſchet ding iſtan jm̃ ſelbs kalt/ wann es kein leben an jm̃ hatt dann es bedarff einer wer-me/ vnnd iſt weich/ oder noch weicher/ oder hert⸗ oder etwas mittels zwi-ſchen diſen. dann wie des weichen oder herten vermiſchung ſein alſo würtauch daß waſſer vermiſchett. Daß wir habend angezeigt daß allein zwey element jñ den vermiſcheten ſeind/ darum̃ iſt jñ der warheyt nicht recht gemi-ſcher. dʒ waſſer mag wol weicher ſin/ ob wol etliche an jre: art für weicher geachtet. Alſo halten ſich diſe ding/ vnnd ſeind jñ einem anderen oꝛth angezeiet. Mañ můß aber nun diſes bewyſſen/ daß nicht alſo ſein moͤge/ wie etlichdaruon reden/ wie auch der pfeffer nitt warm/ oder daß Aiʒoum kalt. dannvon dẽ trocken vnnd feüchten/ weil es kein qualiteten vñ eigenſchafften jñelemẽtẽ /moͤchte es vyllicht wol ſein. aber wie geſagt/ moͤgen diſe gemiſchetnitt alſo an dem werck ſelbs ſein. Wañ nun der pfeffer mag warm ſein/ wirter auch an dem werck vnnd mitt der that etwas ſein. Es ſeye wie es woͤlle/weil die that ſelbs dem vermoͤgen voꝛghet/ dann es iſt jm̃ vermoͤgen ein ſollich ding/ wie daß ſelbig ietz ſchon iſt/ wirt ein qualitet voꝛ der erſten ſein-woͤlches doch der red nitt gleich. Demnach weil etwas mitt der that eint-weders warm/ vnnd der ſinn ſolliches falſch befindet/ oder kalt/ vnnd alſowürt jn dem kalten oder auß dem kalten als ſeinẽ eigenen vꝛſprung ein waͤrme entſthen. Diſes zeiget der ſiñ ſelbs an. dañ wañ einer dẽ pfeffer keüwet-entpfindet er nitt gleich der waͤrme/ ſonder würt zum erſten vermercken dzer jn auff die ʒũgẽ breñet/ vñ dẽnach auch ð waͤrme jñ jm̃ entpfindt. Deßhalben bekant/ wie dz feüwr durch die bewaͤgũg auß dẽ ſteinẽ geſchlagen/ alſobꝛingt mã auch auß des pfeffers ſchaͤꝛpffe die waͤrme. wie auch in dẽ entpfin-dlichẽ inſtrumentẽ/ alſo auch jm̃ magẽ/ laͤberẽ/ vñ anderẽ oꝛthẽ. Darum iſtdiſes nitt die erſt qualitet jñ im̃/ſonder etwz anders Mã hatt dẽ aber dẽ nmen der qualitet gebẽ/ auß ð nam̃en mãgel/ dieweil kein andere namen innſo vnderſchüdlichẽ dingẽ jre ſonſt gebürẽ woͤlle. Dañ dẽ erſtẽ qualitetẽ ſtheteigentlichen zů/ das ander darauß entſtanden/ darinnen habend ſie auchden nammen bekommen/ wie die auſſerliche qualiteten/ vnnd würckun-gẽ/als die werme des feüt iſt. dañ es waͤrmet ʒů erſt/ dẽnach bꝛẽt es/ vñ wermet nitt darũ dʒ es bꝛeñtet. Ich weiß wol wie diſer veraltet irthũ gar ſchwaͤr-lich auß ð mẽſchẽ gemůuͤterẽ zůbringẽ iſt/ voꝛab ð tagloͤnerẽ/ die auß des Ari-ſtotelis vñ Galeni nam̃en/ ich will d leh: halbẽ geſchweygẽ/ jr narũg vñ be-ſoldũg überkom̃en. So doch diſe/ die ſollichẽ gründẽ nachuolgẽd in gar ſch-waͤre fragen fallend/ woͤlche ſte nimmer meh recht moͤgen außlegen darumiſt es beſſer die warheit etwan anemmen/ wiewol etwan ſpath/ dann nim-mermehꝛ. darum̃ moͤgẽd die vermiſchete ding kalt od warm ſin/ doch habẽdſte voꝛhin ein andere qualitet/ durch woͤlehe/ entpfindůg von natur od außdem ſiñ/ die werme oder kalte jn vnſeꝛe leib komet. wie auch vnd diſen ſo mitð that ſind/ die erſte qualitetẽ ð anderen vꝛſachen/ alſd ſind auch iñ denẽ ſo85 8 moͤgend
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