rrvüj Von mancherlei wunderbaren
in Sebotrenwenig baum.
die ſeboͤneſtFele genpeit.
haͤrfür/ ſo mir gantz angenem/ den andern zůhert iſt/ diſer wirt in der kaͤl-te vnd Sonnen gedoͤꝛret/ vnd iſt auß der aſellen oder eſelfiſchen arth. dañman pflegt inn Bꝛitanien vnd Franckreich die auch zůdoͤꝛren. gHie moͤcht aber yemand billich fragẽ/ warumb in Pomonia kein baumſeyeres iſt aber kein wunder/ weil auch in Schotten an vyl oꝛthẽ die kumerlichen für kommen/ ob man ſte wol mit allem fleyß pflantzet/ wie bey vnsdie pomerantzen oͤpffel baͤum/ vnnd andere frembde frücht. die vꝛſach iſt-es ſoll die narũg nit feißter ſein dañ das ſo geneeret wirt. in diſen oꝛthẽ aberiſt die erden von bitumẽ vnd ſchweblechter kreidẽ oder bech/ darũ bꝛauchtman die/ wie voꝛgeſagt/ ʒů erhaltung des feüwrs. deßhalbẽ mag der baumnit fürkom̃en/ auß einer ſo feiſtẽ feuchtigkeit dañ ſo diſes meh: gekochetwirt es geſaltzen/ verbꝛeñet/ vnd iſt bitter. ſolliches dick ding iſt nit kom̃lichdie beüm zů erhaltẽ darum̃ wachſen die beüm auff den bergen. dañ die ſteinſeind nit auß den baͤch. Es hatt aber Bꝛitanien kreffenlich vyl vnd groſſewaͤld/ dann das baͤch iſt dür: worden/ vnd zů gyps gemachet.
Vnder denen oꝛthen aber/ ſo die aller ſchoͤneſt vnd verꝛüempteſt ſind e damit wir den platz vnd deſſen vñſtend verſtandẽ) iſt Tepe ein oꝛth in Theſ-ſalia/ fünfftauſet ſchꝛitt lang/ vñ faſt ſechs tauſet bꝛeit/ ein faſt ſe choͤn feldvoll graß/ mit beümen wol beſetzt/ ein lieblich vogelgeſang/ vnd erhebenſich feine bühel an der rechten vnd lincken ſeyten. in mitten durch das feldlauffet der bach Peneus/ woͤlches geſtad die beüm bedeckend/ wie Pliniusſpꝛicht. Voꝛ ʒeyten war der nechſt nach diſem der berg Aetna inn Sicili-en/ woͤlcher mit blůmen alſo grůnet/ dz man gar nit darauff jagen konte.dieweil der ſůß geruch der blůmen die hünd verhinderet. dannenhar kom-met die fabel har/ die Pꝛoſerpina ſeye von dem Plutone verzuckt woꝛden-wie ſte blůmen geſamlet hatt Dann ſie zeigtend on zweifel mit dem an/ einſchoͤne gelegenheit des oꝛths/ vnnd ein erdbidem/ ſo durch ein bꝛunſt imberg iſt angangen/ inn woͤlchem die tochter verſuncken iſt darumb ſpꝛichtAuſonius/ e aOSOleich wie voꝛ zeiten Pluto allein
Vom dantze nam die junckfraw rein
Am ſchoͤnen berg dem Aethna gůt/
Vnnd fuůrts hinab in helles glůr. a.
Darumb woͤllend wir ſagen/ warumb doch ſolliche ſchoͤne gelegenheit ſogar ſelten gefunden werden. Dann ʒů dem erſten iſt ein waͤrme in dem landvon noten/ damit alles für vnnd für grůne/ es moͤgend auch die ſchattennit gefallen/ dann nur wann die Sonn warm iſt. dar zů můß lauter waſſerda ſein/ woͤlches die augen erquicket/ vnd den lufft ſenfftiglichen erhalter-auch die kreüter vnnd baͤum erneeret/ die gruͤne farb beluſtiget/ dann ſieſtercket das geſicht an einem heiteren oꝛth/ fürnemlich die gewaͤchs dannie ſcheinet vnnd iſt nateürlich. die blůmen kommend nitt alle zeit haͤrfür-der lufft ſeye dann warm/ vnnd die erden feücht. Sie werden auch nit laͤb-lich erhalten/ es waͤie dann der lufft/ darumb ſeind ſte notwendig. die blů-men ſchmeckend wol/ vnnd ſeind lieblich anzůſehen/ dañ die oꝛdenliche en-derung beluſtiget/ wie angezeigt iſt. harzů dienet wañ vyl kreüter einerleyarth habend. deßhalben beluſtigend die baͤum gar faſt wann ſie bluͤend-weil ſie oꝛdenlich ſtahnd/ vnnd einanderen gleich ſeind. was auch an diſer
ordnung manglet/ bildet jm das aug für/ die übꝛigen ſinn zůbeluſtigen.
Es ſeind