cciij Von mancherlei wunderbarenvnnd liſten gantz krefftigcklich wider an das thier gerathen. Jů erſten handſie mitt großen vnnd dicken ſeileren ein hol garn gemachet wie ein hoger/ inwoͤllichem das thier moͤchte gefangen werden. Demnach der ſchlangen wo-nung außgeſpehet/ vnnd die zeytt jhꝛes außgangs vnnd eingangs fleiſſigacht genommen. ſo bald das thier harfür gegangenn/ jhꝛ gewonliche ſi peyßvon den thieren ʒzů holen/ habend ſie große ſtein vnd vil grund für das lochjhꝛer wonung gelegt/ demnach an dem erſten oꝛth deß thals ein weiten eingang gemachet/ vnnd alſo ye lenger ye enger biß ʒů jhꝛem gemach do datgarn geweſen. Als diß grauſam thier wider von ſeiner narung kam/ habenſich die ſchützen vnnd ſchlenckeren/ auch ein große ʒal reißiger/ mitt gerſten trummeten/ all mitt einanderen erzeigt. doch hand keine nach zů jhꝛendoͤꝛffen ghen/ weil ſi durch der anderen exempel voꝛ gewarnet warend. wie
ſie diſe leüth erſehen/ hatt ſie jh: haupt hoch auff gehebt. Als diſe aber vonn
weitnuß vil pfeyl zů jhꝛen ſchuſſend/ vnnd ſie ſo vil roß erſehen/ darzů vybellender hünden/ vnnd ein groß trom̃eten/ iſt ſie erſchꝛocken vnnd ʒů jhle-alten wonung gezogen. Wie ſie diſe veꝛſchloſſen funden/ vnd aber die leüthmitt jhꝛen waaffen vnnd roſſen/ auch mitt den trommeten/ vnnd großengeſchꝛey der Jegerenn harnach truckten/ iſt das thier erſchꝛocken vnnd ſeingrauſamkeit etwas verlaſſen. alſo haben ſie das thier zů dem bereitteten eingang getriben. wie ſie hinein kommen/ iſt ſie in das garn gefallen. als ſte ſieaber treffenlich geweret/ vnnd das garn mitt ſtarckem pfeyſen zerreiß/ hu-bend ſie die nidergetruckt. dann wie ſie das garn mit dem verboꝛgenen ganharfür gezogen/ darzů das thier in dem ſchwantz etlich ſtreich entpfang-die zaͤn außgeſchlagen/ iſt es auß ſchmertzen etwas erklüfft/ vnnd zammerwoꝛden. i i 2 bAlſo habend ſie diſe ſchlang in das garn gewickler vnnd ghen Alexandien zů dem Rünig gebꝛacht/ gantz ein wunderbar ſchauwſpil/ woͤlliches diezůhoͤꝛenden kümerlich glauben mogen. Wie man harnach jhꝛen allgemac
an der ſpeyß ab gezogen/ domitt jhꝛen an der ſtercke etwas abgienge/ iſt be
grauſamkeit gemilteret woꝛden/ alſo daß mencklich ab jhꝛer ſenfftmule aſtaunet. Der Rünig Ptolemeus hatt den Jegeren jh beſoldung geben/ vndie ſchlangen mitt einer gewüſſen ſpeyß erneert/ vnnd den außlendiſchendie zů ſeinem Palaſt kamend/ für ein wunderbar ſchauwſpil anzeiger ·.iſt aber gnůgſam offenbar/ auß dem ſo Diodoꝛus anzeiget/ daß diſes thieſein arth nitt verlaſſen/ ob es wol gezemet woꝛden. veIch will aber auch anzeigen was ich der fliegenden ſchlangen halben 1ich zů Pareyß geweſen/ bey Wilhelmen dem Muſtco geſehen hab. Es bizderen fünff/ ſo ich ietz beſchꝛeiben will. wie man die alle zů anderen vnd n 95zů gleichen zeytten gehabt/ vnnd ſie an der geſtalt einanderen geleich 65tend ſie an/ daß nicht erdichtetes hie voꝛhanden. dann es hetten zweyen
ren moͤgend gleich machen. Sy hatten zwen fuͤß/ vnnd kleine faͤgden/daß ich glaud ſie haben kümerlich fligen moͤgen. das haubt war klein /glen
wie der ſchlangenn kopff/ vnnd ein heitere farb/ ſte hattend weder faden 15
nach haar/ die groͤſte vnder jhnen warend wie die Küngelin. Wann ſie
dichtet weren/ ſolte beſſer geweſen ſein/ daß man jhnen groͤßer flügel gene
chet hette/ damitt man vermeinet ſie hetten fliegen moͤgen. ſie ſeind auß
dia gebꝛacht woꝛden/ man nennet ſte gemeinlich Dꝛachen. Alle 25 1
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menſchen/ zů widerwertigen zeytten/ diſe nitt alſo an allen dingen en en
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