ſachen, Das ſibend buͤch. eccoerſtaunend ab der kelte/ dann ſie habend wenig blůt. darum̃ erſtaunend diechlangen gar faſt ab allen wol riechenden dingen/ als ab knoblauch vndz wibelen. etliche ding ſeind auch jnẽ auß beſonderer eigenſchafft zů wideꝛ-Als der Aaron/ einhoꝛn/ der rauch vom gebꝛenten hirtzen hoꝛn vñ bey dẽexicaneren/ ein kraut heiſt Picielt einer wunderbarer geſtalt. 5
han ſagt es ſeyend in dem land Cumana Salamandre/ faſt einer ſpan-nen hoch/ die kreyen wie die heñen/ woͤlcher biß gantz toͤdlich iſt. ob ſie aberauß der ſelbigen oder einer anderen art/ ſeind ſie doch vierfuͤſſig. Es iſt einunder/ wie man ſagt/ vnnd gewüßlich erfaren/ wann die verwundten o-er geſchoſſenen/ mitt vergifften pfeylen von diſem thier/ woͤlches wir aneinem anderen oꝛt beſchꝛiben/ od wañ der pfeyl in einer nateren blůt auß-geleſchet/ wider alle hoffnung wider zů inen ſelbs kommen/ bꝛichet die wunen ſo wol zůſammen geheilet/ wañ yemand mitt den weiberen zů ſchaffenhatt/ wider auff · wañ die auch zů vyl trincken/ oder ſich zů vyl üeben/ oderonſt etwas vnfaal habend/ wirt der ſchaden widet friſch/ vnd entſthet eingroſſer ſchmertz vnd feber/ alſo ſchedlich vnd boͤß gifft habend ſie.
8 Bey S. Auguſtins haupt⸗ wolches die Spanier Caſcauellẽ neßend/ iſtan ſchlang/ ſo wie ein glöͤcklein toͤnet/ dañ ein ſollichen hall machet ſie/ wañſie kreüchet/ als ob man die glocken leütet. Diſes mag wol ſein/ weil ſie mitt
erten vñ beweglichen ſchuͤpen gewaffnet/ oð die ſtim̃ lautet wañ ſte ſchlei-
et. doch moͤgend wol die thon ein anderen nitt geleich/ſonder faſt geleich
in. Dann es iſt gewüß daß die groſſen ſchlangen/ wañ ſte kriechen⸗ s85 gewaffnet haut an einãder ſtoſſer/ ein groß getoͤß machend. Das ſe elbieg
und ſchicket ſich auch wol diſen ſeltzamen thieren. dañ es ſeind in den bergẽAndes ſchlangẽ/ woͤlche als groß wie die traͤm ſeind/ doch vnſchaͤdlich. dañLean ſte kein thier freſſend/ werden ſie alſo. weil ein thier das ander ſeltẽ ver-il et/ es ſeye dañ geuexiert/ oder von wegen der ſpeyß/ oð wann ſie andere
Nier anfallẽ/ auß liebe jrer tungen deren ſie foͤꝛchten/ als ein baͤr vñ hund.5 habend ð wachſung vꝛſach angezeigt/ vyle der narung/ vnd den feiß-
n lufft zů ſein/ in denẽ nam̃lich ſo einer trockenẽ art ſind. In Samogethiazmeeret man die ſchlangen/ ſo den eydochſen geleichend⸗ doch ſchwartz vñni tz mit vierfůſſen. ſie werden auß der einwoneren ſ oꝛg feißt/ doch will ichet ſagen daß es recht ſchlangen ſeyend/ wie auch die eydochſen.
e ſchlangen liebend den Seuenbaum alſo ſeer/ daß bey diſem gewaͤchsvñ r landſchafft Comenſer ein groſſer hauffen nateꝛen ʒůſam̃en kommetwelch vyl auff den baum kriechend. Ich hab diſes noch nit erfaren/ dochDi ich wol daß ein yedes thier ab einẽ beſondeꝛen gewechs ſeinen luſt hat.ren dell aber vylerley arten ſtind/ wiewol ſie all einen nam̃en haben/ ende-vor le ich auch/ als namlich beluſttgen ſich die garten krorte in der ſalbey-
wegen des dicken ſchatten/ vñ die nateren ab dem weyſſen ſenff. Man
daß das/ Ebhaͤuw vnnd feuchel allen ſchlangen angenem ſeye. ſte belu⸗ 170 0
baßeen ſich auch faſt/ ſo ſie wein getruncken oder geſchmecket had. q Man ſagt 67
a a dochfen.leich man in India innerthalben dem waſſer Gangen bey der ſtatt Nitra⸗ neren 15 8 hüttigs tags Cananoꝛ nennet/ bey den waſſeren vnnd ſeen eydoch-e er⸗. l Subnde ſogroß koͤpff vnnd ʒweyerley zeenbiß habend/woͤlche mitt ſcha, cken edecket ſeind wie die ſchnecken/ vnnd habend vyl ſchuͤpen. diſe verſchlu„, deßh e menſchen/ vnd ſchmeckend wie biſem. dann es iſt ein dürꝛe art/ vñ170 alben grim̃ mitt ſchalen bedecket/ woͤlche ein wolriechenden treck ha-n f
bend.