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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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ſachen, Das ſibend buͤch. eccoerſtaunend ab der kelte/ dann ſie habend wenig blůt. darum̃ erſtaunend diechlangen gar faſt ab allen wol riechenden dingen/ als ab knoblauch vndz wibelen. etliche ding ſeind auch jnẽ auß beſonderer eigenſchafft wideꝛ-Als der Aaron/ einhoꝛn/ der rauch vom gebꝛenten hirtzen hoꝛn bey dẽexicaneren/ ein kraut heiſt Picielt einer wunderbarer geſtalt. 5

han ſagt es ſeyend in dem land Cumana Salamandre/ faſt einer ſpan-nen hoch/ die kreyen wie die heñen/ woͤlcher biß gantz toͤdlich iſt. ob ſie aberauß der ſelbigen oder einer anderen art/ ſeind ſie doch vierfuͤſſig. Es iſt einunder/ wie man ſagt/ vnnd gewüßlich erfaren/ wann die verwundten o-er geſchoſſenen/ mitt vergifften pfeylen von diſem thier/ woͤlches wir aneinem anderen oꝛt beſchꝛiben/ od wañ der pfeyl in einer nateren blůt auß-geleſchet/ wider alle hoffnung wider inen ſelbs kommen/ bꝛichet die wunen ſo wol zůſammen geheilet/ wañ yemand mitt den weiberen ſchaffenhatt/ wider auff · wañ die auch vyl trincken/ oder ſich vyl üeben/ oderonſt etwas vnfaal habend/ wirt der ſchaden widet friſch/ vnd entſthet eingroſſer ſchmertz vnd feber/ alſo ſchedlich vnd boͤß gifft habend ſie.

8 Bey S. Auguſtins haupt⸗ wolches die Spanier Caſcauellẽ neßend/ iſtan ſchlang/ ſo wie ein glöͤcklein toͤnet/ dañ ein ſollichen hall machet ſie/ wañſie kreüchet/ als ob man die glocken leütet. Diſes mag wol ſein/ weil ſie mitt

erten beweglichen ſchuͤpen gewaffnet/ die ſtim̃ lautet wañ ſte ſchlei-

et. doch moͤgend wol die thon ein anderen nitt geleich/ſonder faſt geleich

in. Dann es iſt gewüß daß die groſſen ſchlangen/ wañ ſte kriechen⸗ s85 gewaffnet haut an einãder ſtoſſer/ ein groß getoͤß machend. Das ſe elbieg

und ſchicket ſich auch wol diſen ſeltzamen thieren. dañ es ſeind in den bergẽAndes ſchlangẽ/ woͤlche als groß wie die traͤm ſeind/ doch vnſchaͤdlich. dañLean ſte kein thier freſſend/ werden ſie alſo. weil ein thier das ander ſeltẽ ver-il et/ es ſeye dañ geuexiert/ oder von wegen der ſpeyß/ wann ſie andere

Nier anfallẽ/ auß liebe jrer tungen deren ſie foͤꝛchten/ als ein baͤr hund.5 habend ð wachſung vꝛſach angezeigt/ vyle der narung/ vnd den feiß-

n lufft ſein/ in denẽ nam̃lich ſo einer trockenẽ art ſind. In Samogethiazmeeret man die ſchlangen/ ſo den eydochſen geleichend⸗ doch ſchwartzni tz mit vierfůſſen. ſie werden auß der einwoneren ſ oꝛg feißt/ doch will ichet ſagen daß es recht ſchlangen ſeyend/ wie auch die eydochſen.

e ſchlangen liebend den Seuenbaum alſo ſeer/ daß bey diſem gewaͤchs r landſchafft Comenſer ein groſſer hauffen nateꝛen ʒůſam̃en kommetwelch vyl auff den baum kriechend. Ich hab diſes noch nit erfaren/ dochDi ich wol daß ein yedes thier ab einẽ beſondeꝛen gewechs ſeinen luſt hat.ren dell aber vylerley arten ſtind/ wiewol ſie all einen nam̃en haben/ ende-vor le ich auch/ als namlich beluſttgen ſich die garten krorte in der ſalbey-

wegen des dicken ſchatten/ die nateren ab dem weyſſen ſenff. Man

daß das/ Ebhaͤuw vnnd feuchel allen ſchlangen angenem ſeye. ſte belu⸗ 170 0

baßeen ſich auch faſt/ ſo ſie wein getruncken oder geſchmecket had. q Man ſagt 67

a a dochfen.leich man in India innerthalben dem waſſer Gangen bey der ſtatt Nitra⸗ neren 15 8 hüttigs tags Cananoꝛ nennet/ bey den waſſeren vnnd ſeen eydoch-e er⸗. l Subnde ſogroß koͤpff vnnd ʒweyerley zeenbiß habend/woͤlche mitt ſcha, cken edecket ſeind wie die ſchnecken/ vnnd habend vyl ſchuͤpen. diſe verſchlu, deßh e menſchen/ vnd ſchmeckend wie biſem. dann es iſt ein dürꝛe art/170 alben grim̃ mitt ſchalen bedecket/ woͤlche ein wolriechenden treck ha-n f

bend.