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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCII
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22 7 a 3recij Von mancherlei wunderbarenin ein geiß faͤl leget/ lauffend ſie bald harzů. Sy zeigend aber nitt allein mitdiſem an/ daß ſie die geiſſen faſt liebend/ ſonder ſie ſpꝛingenn auch der 5ſchatten harfur. Man ſoll auch ſich diſes an dem fiſch wol verwunderendaß er auff dem rucken gegen dem bauch über ʒwerch ſtrich hat/ ſo ſe chwarsvnd in einer feinen oꝛdnung ſthand/ alſo daß die vngraden weiter/ die 9den enger ſeind. er iſt ſchůpechtig/ vnd an dem ſchwantz hat er flecken.Eißheilbein Es habend die fiſch große koͤpff vnd vyl bein darinnen/ voꝛab die hecht,alef. nder diſen ſo in ſůͤſſen waſſeren wonen/ demnach auch der mehꝛtheil Planen fiſch ſo oben auff bꝛeitt vnd eben ſeind. Es iſt in beiden arthen einſach/ namlich weil ſie weder hend nach fůß habend/ muͤſſend ſie allerle⸗ 10bungen/ dar ʒů vylfaltige vnnd mancherley bewegungen/ allein mittd

kopff vollbꝛingend/ vnd darumb haben ſie ein groß haupt/ ſo in vylſenzertheilet/ was der edlen fiſchen iſt.es ſtrecken auch 1 55 2 5 maulanderſt/ dann die lefftzen auß/ vnd ziehen es wider ein/ als der faber/ vn 1faſt alle ſtein vnd bachfiſch/ woͤlliche auch für ein beſonder zeichen ein feinfarb habend/ domitt ſie gůtt vnd ſchoͤn werend. vnder diſen iſt der Turdvnd kramat fiſch am beſten/ deren ſeind mancherley arth. Rondelletiu⸗ 30let zwoͤlff gattung/ weil man vyllicht alle ſchoͤne vnd gemalete fiſch darm 1der rechnet/ oder daß man die natur vnd vylfaltigen vndeꝛſcheid/ in denſo vylfarbenn habendnit wol erkennenn mag. oder weil ſich diſer vm agering ding bald enderet/ vnnd von der enderung die vnderſcheid genmen werdend/ machet man vyl vnderſcheid.

omFiſch zin Es hatt aber die natur faſt nie in keinẽ ding alſd enderungen vollbrach

E

als an den zaͤnen/ weil die deren waaffen vnnd glider ſeind. dann die gevnnd ſpitz ſeind den fiſchen nitt mehꝛ nutz/ dann auch den gewechſen daman letzet ſich nitt an allen/ ſonder an den fürnempſten vnnd ſe choͤneſten,oder die mehꝛ ſchedigen/ ſo ſte ab gehauwẽ ſeind/ als an den voſen vnd olebiren. die weyden aber gar nitt/ ob ſie wol den thieren ſchedlich. Darn 1ſeind die ſe charpffen ſpitz den fiſchen mehꝛ gebenn/ ſich beſchirmen/ dan 6andere anzůfallen. die zaͤn aber an fallen/ vnd ſich beſchirmen. die 1ſchnabel haben/ fallen mehꝛ damit an/ dann ſie ſich beſchiꝛmen. wiewo 10auch haltet/ daß die ſo ſich dapfferlich weeren/ andere anfallen. Etlich f enhaben zaͤn/ die andere nitt. die kein zaͤn haben/ denen ſthond bein im ranvnnd der mehꝛtheil zwey als den hechtẽ. oder eines allein als den Cypuſeſie ſthand gegen denen dingen/ ſo man dẽ iñeren kinbacken hineinetliche habend geſpalten vnnd ſaͤgechtig/ etlich allein rauch als die het adRHeaht. Wañ die natur diſe auch mitt zaͤnen gewaffnet/ weil ſie ein weitten ſch 15habẽ gantz freſſig ſeind/ wurde es wed jhnen ſelbs/ nach anderen 1wol erſchoſſen ſein. Es ſeind diſe zweyerley arthen. vnder denen ſeind en 40mitt ſchwartzen flecken beſpꝛenget/ die man bey der flüſſen außlauff fin mbſte ſchwümmend ob dem waſſer/ vnnd tragen ſtein in dem haupt/ dan 17verderbend ſie all. dann der flüſſen waſſer iſt kelter/ dann das meer waſſetwann ſie auch wol entpoꝛ farend/ entpfindend ſie deß winters⸗ vnnd(etwas kelter/ weil ſie ſtein im haupt tragend. darumb ſterbend jhꝛen v fowinter. es ſeind in vylen fiſchen ſtein/ im Hechte als geſagt iſt) meer 14renen/ roͤtelen/ berſigen/ vnd ſcoꝛpionen/ vnnd gemeinlich faſt in allenſchen ſo ein groß haupt haben. darumb ſeind auch in froſchenn⸗ ſehel ehochſen zungen/ vnnd vyl anderen. dann weil das haupt groß wirt 6e

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