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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCIII
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ei

sachen Das ſichend buch. cecij

kalt vnnd treibt die feüchte gantz anderer vnd wider wertiger geſtalt zůſa-

en dann in den voͤglen vnd vierfůſſigen chieren/ die ſtein von der wermegend in den nieren wachſen. darumb enrſthand die in den aſellen vnndeerſtichlingen. in der froſchen rund/ in dem fiſc chlin boopen etwas lang.ſteſeind alle weyß weich/ vnd liecht. dañ die waͤſſeꝛige feüchte ſo mit dẽ lufft

dmiſchet/ machet weiß vnd glantzet/ wie der ſchnee doch wirt ſte nit hert-

well ſtentt düñ wirt/ wann die werme verghet. Ich acht aber daß diſe mehꝛ

notwendigkeit dann einem nutzlichenn bꝛauch entſtanden/ weil die

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ufle ſtein haben/ etwas boͤſers werden/ nit lang leben moͤgẽ. ſte wach-

nach nitt/ wie den menſchen der ſtein in blaſe en oder nieren/ weil diſe nitkalen ehen eee auch nitt inn der mehꝛentheil. darumb iſt be-ůndt daß diſes auß notwendigkeit in deꝛ gantzen arth beſe chicht ale in denſcherfneüſen die blindrheir/ in den küngelinen der nieren bloͤdigkeit/ vnud1 O auch in anderen Darumb ſoll man halten/ daß in ſollichen die wach-ſeidg vnn nitt die ſach ſelhs von noten. Oder es wirt vyllicht das bein außderkee zg einem ſtein · wir ſehend aber daß diſe in den krebſen allgemach ʒůamen wachſen. vnd zům erſten wañ̃ er nach klein /wirt ein heütlin darumIndi deß ſteins matery ſo in der mitte ligt nach nitt zůſamen gewachſen.well g ber andere auch einer anderenn geſtalt/ als in den fiſchenn Botten-iſt er k um wie der Mon/ weyß /liecht/ zanechtig/ vnnd zer bꝛüchlich ſo iſt

üß daß er mitt der zeytt ein andere geſtalt bekomme. dañ in den Gamatſzobſen ſeind ſie an dem elnen theil rund/ an dem anderenn hol mitt einem8 vmblegt/ der außgebogen theil keert ſich gegen den augen. diſes iſtd

80 wunderten daß ſie in den Samaren auff hoͤꝛend/ weil man ſte nitt durch

gantz jar findet. wann ſolches in den fiſchen auch beſchehe/ moͤchtmanchruch ae ere s dener schlangen puer die auch beleibend-Fandrbenlde leibs als in den gartten krotren die bein. die nicht beleibend-chnd wie der an e außgewoꝛffen wirt. In woͤllichen die nun beleibend-delle wol jh temperament behalten/ ſeind ſie doch wie die kroͤſplen inn dem

berr en/ woͤlliche in den hanen beinen vnnd ſpoꝛen/ darzů in ein anderee N 1

pere lubſtantz verenderet werden/ nitt darumb daß ſie geenderet/ jhrtem

ö 00 nt in dem hirn behalten/ ſonder weil ſte jhꝛ temperament behaltenn

delelbed ennend ſte auch wol in die ſtein verkeert werden. Daß aber etlich

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mdiſes ge larthenn in jhm/ vnnd ſeind deren fünfferleyane geſchlecht hatt vyl arthenn in j edent Aide der aͤſchfarben farb/woͤlliche an den eſels haren iſt/ wer

fen 18 alſo genennet. ſie habend ein weich fleiſch/ſo ſich zerreibẽ laſſet/ wañ

teme kriſeh ſeind/ alſo daß ich in meinem magen keinen fiſch leichter ver

eien u mag. wann ſie gedoͤꝛret/ werdend ſie hertter/ vnnd heiſſen Meerlu

dend Der ſtein ſo ne den wirt/ ſoll eines müleſteins geſtalt ha-ben wolle lehne e we mich allein der mittelmeſſigen be-gegffen fie habend zwey bein hinder der zungen⸗ dund zwey in dem ſehlunddund dem hertzen/ domitt nitt der fiſch/ weil er freſſig/ durch die ſpitzennkin, Aredtechtigen ſpeyſen verletzet wurde. Er hatt nitt allein zaͤn in denbabend n ſonder auch in dem rachen vnnd maul/ ſo 5 8

b etlich auß ſhnen fleiſchige anheng/ etwa 5

fehr derlich nite/ ghet nitt andereſt/ dann mitt den hirtzen vnd och-cel arumb habend vyl fiſch ſtein in dem haupt/ wie auch die aſellen vnnd len eh.