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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCXCIX
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ſachen Das acht buͤch. ccexetxſe werde, aber diſe ding vnd r die gerechnet/ ſo vn dez menſchen ſeel ge-ſchüben. Was ligt daß daran weil diſes ſo vergleichet wirt nit vnendrlichit /es ſeye dꝛey jar ober mehꝛ oder minder/ wann man es ʒů der lenge der e-wigteit will rechnen warlich gar nicht, Darumb ſeind diſes die ding/ ſo inir gantzen menſchlich en glückſeligkeyt an gewalt vnd ehꝛgeyt ſthand. diegirden aber ſein d ſchatten/ vnd werden in den ſchatten⸗ aller dingen groͤPals in treümen/ geſpengſten/ geiſteren/ vnd fablen⸗ die einem ſcheindsmachet/ gerechnet. Wir werden auch vnder dem ſchein der warheit betroan vnd diſes meh durch gewalt Es iſt aber das ewig ſo bey vns iſt ein anzzz ding/ dann diſes/ ſo man annim̃et. das ein iſt zům theil ein kleine ʒeyt-zum theil ewig/ als das gemůt/ ſo ein mittel natur hat. Dieweil dann vnſerſubſkantz ſo ein klein ding/ enderet ſie ſich auch gar bald/ vnd ſeind aller thaten kleine anfeng. es hoͤꝛet auch durch kleine enderung ein ding bald auff-15 fachet eins an/ alſo daß die nit weit von den erdichten namen der Poe-. 1215 du die gegenwertige ding bedenckeſt/ iſt alles vermiſ⸗ chet⸗ vnnoll.5 lolden voll verwir zung. Ich will erſt der bekümerten/ gefangnẽ/ weyßgaben/ vnd baͤttleren geſchwelgẽ/ woͤlche niemand für glůückſelig achte mag.da ſeind auch die alten/ weil ſie dem tod nach ſeind/ darzů die kinder/ weil ſieorüren fͤꝛchtẽ muſſen/ gar vnglückſelig vnd ellend. Nun woͤllẽ wir auchvon diſen eden/ woͤlche man achtet das beſt leben zůhaben. Der arm iſt onunderlaß ſoꝛgfeltig/ damit er reicht umb beko/ vnd hiemit alle zeyt/ nitt5 auff einerley/ onder auff dꝛeyerley weyß arbettſelig. erſt von wegenger arbeit/ demnach durch d haß vnd verbunfk den er har/ ʒů lerſt von wen der begird/ bey deren all wegen ein foꝛcht iſt. Wañ er nun reich wirt

mit meh arm/ ſeind vyl die keine kind haben/ vnd begeren kinder. die ande-

rehaben heimliche kranckheit an jnen. doch will ich die ſelbige als die arbeit

ſlltgeſten vnderlaſſen. Was ſoll ich erſt von denen ſagen/ ſo in einem mittel8 deſſigen ſtath/ jnen foͤꝛchten voꝛ den Fürſten/ gewaltigerenzůfaͤlen/ vnduannach das ſie denen/ ſo es etwas beſſers haben/ das jr verboͤnnend. dar-nb beſchicht/ wie der Poet ſagt/Die lieb deß gelts wachßt alletaggMit ſampt dem gelt ich J ˙¾» 8oer ſaumer nun überauß reich iſt/ was můß er für ſoꝛg habẽ damit er diſesrüberkommen behalte moge: ja ein Fürſt ſelbs. die ſchaffner ſtaͤlen mitt. der peden befelchsleüchen/ d ander will nit zalen/ der and begert ein ʒiel-büäbender will das Recht bꝛauchen daß kom̃et erſt der hagel der reyff/ boßten lan lo einen plagen/ alſo dz er alle tag vermeinet er woͤlle etlicher geſcheffdehdig werden/ vnd verhoffet von tag zn tag ein beſſer geluk SpꝛechenAbach waß ich yetzůö ſturbe/ wie wurde ich ſo große geſchefft/ die nach nitſolte land gebꝛacht/ hinder mir laſſen: wañ ich aber nur nach anderhalb jargebeleben/ wolt ich alle ding recht bꝛingen/ vnd aller ſchulden die außzůbald oder entpfahen/ mich ledig machen. lieʒwiſchẽ lau fen diſe andertvoth! ar daruon/ vnd nach mehr jar darzů/ vnd iſt nach me hꝛüberig dannalte n. Wie magſt du dañ O vnſinniger menſe ch verhoffen du woͤlleſt in dẽmir vderne ſachen moͤgen ʒů dẽ end bꝛingen/ weil du doch ſolliches in ð iugetgeſcherrtls de haft: V der großen vnſiunigkeit. Weil du da vor ſoꝛgen vndefften arbeitſelig biſt/ auch durch dein ſelbs eige. 1i 5 5