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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCXXV
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ache tcecrxv

tag/ vnd vermeinet man alſo ſie růwẽ ſte lauffen aber/ weil ſie allgemachbahar fahꝛent. diſes iſt auch eben das woͤlches wir hieoben haben angezeigt.fac ann man aber ein ring will machen/ der ʒwyfacher oder dꝛex/lacher geſtalt vmblauffe/ můß man einen in den anderen ſetzen⸗/ edoer auff einen centrum/ oder einen anderen/ dann es ligt nicht Nan. damitt auch die alle nitt moögend fürfahꝛen dañ an ein oꝛt//,nd nitt moͤchtend widerumb keeren. Als laß den ring A B ſein/ vnd einanderer wider darein geſtoſſen E D. Ich will aber einem exempel⸗ der58 beweg ſich mitt zweyen geleichen bewegungen⸗ als namlich der kreyßB auß dem Ain das A/ vnnd auß dem Rin das B/ auch mitt ſeinem eidenen lauff/ auß dem Ein das go/ vnnd auß dem M in das D. DeßhalbenEbekanndt wann der für ſich ſelbs laufft auß dem Cin das M/ vnnd dasin D/ vnnd auch von dem ring abgefuͤret werde A B/ můß er an dem8 AB hangen beleiben/ von wegen deß lauff auß dem A in R/ vnd außm in B. darum̃ mag der kreyß C Din dem kreyß A B bewegt werden/auß dem Cin das M/ vnnd Min D/ vnnd mag nitt bewegt werden durchwiderwertigen lauff. VVV 5ſſesbeſ chic 20 aber alſo/ wann du die innere ſuperficien vnnd bꝛeitte Aan woͤllichem oꝛth ſie das eck ruͤrer/ hol macheſt/ vnd die klein ʒinckẽ alldemach beſeytz auffſtetgend/ von dem Cin d vnnd von qd in D. vndernollicher der weytter theil von dem puncten das C Danruͤrer. woͤllicher ge-zen de Eſthet iſt dieffer/ wie vyl dieffer ein halb hirß koͤmlim iſt/ woͤlches anugung das L bedeüttet. in dẽ oberen theil aber deß kreyß C D ſeind zwenancken E F vnd GHyſo da gegẽ überſthond/ woͤlche beſeytz bey dem E Gfe dem kreyß ſthond. Sy ghond aber auß dem ð vnd to harfür/ als wannſte den kreyß. Danruͤrten/ wie man in der erſten figur ſicht/ doch laſſendfe ſcch biegen/ vnd habẽ ein hole in dem letſten circkel deß kreyß/ alſo wann0 duſamen getrucket daß ſte den kreiß eigentlichen vollbꝛingen. Wann di-50 alſo geoꝛdnet/ vnd ſich das C gegen dem M bewegt/ werden vnd Gallauit ſren anfengen bewegt werden/ auch ʒůſamen getrucket/ vnd ſteigendine mach durch die concauitetẽ vnd hole C hinauff/ vnd habend alſo keinſpil ernuß/ onder fahꝛend für. Wann du aber diſes wilt nach dem wider-be bewegen /oder das A B vmbtreiben/ alſo daß das C D ſteyff vnnd vn-ſtus glich beleibe/ daß das A gegen dem R fahꝛe/ werden das S vnd H von0 dan in die runde hoͤle A B fallen/ an woͤlchẽ oꝛth ſie am dieffeſtẽ ſeind-

dan mag der kreyß A B mit keinem gewalt vmbgetriben werden/ es nene

en den kreyß C D mit jm. es mag auch der kreyß C D wañ er vmblaufft-r kreyß 2 e 15 ziehen/ weil er von dem abgeſünderet⸗ vnd allgedare) für fahꝛet/ als voꝛ bewiſen/ demnach weil das A B von den rederen ſoFſthend hinderhalten/ von woͤlchem es bewegt wirt.ach ſeind zwey ſchweꝛe ding voꝛhanden. erſt wann wir wolten dz de:A* durch ein widerwertigen lauff bewegt wurde/ vnd doch das C Dihm ſthet/ mit jm zuge/ ſo ſag ich daß ſol iches on zincken vnd hoͤle be

de wann man den kreyß E D ſteyff in den kreyß 2 richtet.in gas ander iſt gemein beiden leüffen/ dem ſo wid er einanderen/ oder ſoweg leichen lauff hat. dann was geſtalt E D den kreiß A B in gleicher be-cken ag nit mag mit jm ʒiehen/ dieweil es von der anderen redere zincken-ho in es gerichtet/ verhinderet. alſo mag auch der kreyß A B den kreißAn in(D nit