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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCXL
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ccccktll Von mancherlei wunderbarendas waſſer von wermũt/ hunde blũ men/ ſtinck enden Laſerpiti /oder eſel,dꝛeck. demnach auch von der ſubſtantz/ wann auß dem buluer waſſer wirtpiſtilieung vnd deßhalben komlicher genom̃en oder vermiſchet werden mag.zeſchicht ai Alſo ſeind viererley aꝛth der verenderũg/ die werme/ feüchte/ verzug /evier neg · ſtoßung/ oder außtruckung durch die werme /als wann durch das fei:vonn dem wein gebꝛenter wein gezogen wirt durch die feüchtigkeir⸗ wal,cu etwas darein goßen wirt. deßhalben iſt bekannt daß die kochung diſe beidweg an jr hatt. durch verzug/ als wañ die zerſtoßen mandelkernẽ bey Cnment ligen/ vnd deſſen geruch an ſich nement. Durch außtruckũg aber weden ſafft vnd oͤl.es iſt auch widerũb bekañt/ daß die ding außgetruckt werden/ ſo voꝛhin ein weil beieinanderen geweſen/ als der mehꝛtheil alle wel,riechende oͤl/ ſo auß denen beydẽ wegẽ jr vꝛſpꝛung habẽd/ dz diſes der ſechß gweg ſein mag. Alſo werds etlich vermiſchet vnd hernach gediſtilliert. danwirt der ſtebet weg. Die werme machet für ſich ſelbs ſubteyl/ dann ſie ſündret voneinanderen/ wermet/ vnd troͤcknet auch deßhalbẽ. darumb wirr ading ſ⸗ charpff/ ſtarck/ vnd durchtringend. Diſe acht ſtuck ſeind für ſich ſel.in der diſtillierung⸗ ſo allein von der werme beſchicht. doch ſeind die wer ivngleich/ an der größe/ vnd zůfugung. dann man appliciert vnd fügt d 1auff vyl weg hinʒů/ es iſt auch die werme eines gebogenen oder ſchlecht⸗ 0feüwꝛs nit gleich groß/ alſo auch vonn der kolen/ aͤſchen/ miſt/ Sonnen fbad/ vnd anderen dingen. Darũb můß man gůt acht habẽ/ daß diſes dingſo gediſtilliert wirt/ nit verderbe. diſes beſchicht fürnemlich auff dꝛe⸗ efauß eigenſchafft der geſchirꝛen/ als wann man inn bley oder kupffer biſtehliert/ oder auß groͤße/ als wann etwas verbꝛennet verꝛeücht/ oder wal.das gediſtilliert verdirbt/ vnnd ein boͤſen geruch oder bꝛentzlechtigen 1ſchmack bekommet. 107cer z Darumb ſoll die matery aller diſtillierũg erſten glaß/ demnach 9⁰ ftd dſtileri darnach ſilber/ auch jrꝛden geſchirꝛ vnd eyſen ſein. doch ſeind die zwenam beſten. Wir bꝛauchen gold/ wann wir fürchten es bꝛeche/ vnd wañ 111jm ein beſſere qualitet vnd eigenſchafft ſoll meſſen. Es iſt auch ni 1am gold felen mag/ allein daß es koſtlich iſt. wiewol am gold minder 175am glaß ab ghet. doch mag das gold die feüwꝛ nit erleiden/ ſo das glaß chnach dem gold volget das ſilber. wir bꝛauchend eyſen/ wann es můß 15ſein/ vnnd fragen nicht darnach was es ſchadet/ dieweil man diſe dauichtge ſtillieret von außen har bꝛauchen will. die irdine geſchirꝛ ſeind fa 15nutz. damit aber nicht verꝛiechen moͤge/ iſt an anderẽ oꝛthen angezei 6 9man für erden darzů bꝛauchen ſoll. Damit aber nicht von deß feümewalt verderbe oder nicht werde/ kommend wir diſem durch deß faz erechte größe vnnd eigenſchafften/ auch mit zůthůn deß 1 f. pyirner vermiſchung hilff. wañ aber das feüwꝛ nicht nutz iſt⸗ zauchen belrſchen/ darzů etwan eſchen von weyden/ vnnd nit von hageichen ode b.tem holtz. Alſo ghond wir mit Marienbad vnd anderen der gleichen z.%%In vermiſchung aber/ als wann man an faſt truckne ding waſſer thü ermans diſtillieren will/ als an zim̃et vnd negelein. Man ſtellet das ale,auff vyl weg außen har hinzů/ deren wir ettlich im bůch der Su 15ten angezeigt. doch iſt der fürnem̃eſt vnnd beſt den vns Conrad Ge widederr ſtatt Zürich/ in einer feinẽ fi gur /als ich Jürich geweſen⸗ relin Italien wolt/ angezeigt hatt. Diſes war alſo/ daß auff einẽ eyſen g Bein

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