ſachen · Das zehend buͤch. ccccxli2 ein geſchirꝛ d ſthůnd/ bey dem oꝛth E/ vnd das feüwꝛ vffeine eyſenen roſt C D. Des hůts loͤcher warẽd 5 H an dem vn 8deren theil/ vnnd giengen durch das laͤr oꝛth kanelin G/doch 20 Efar diſes weit gnůg/ in woͤlchem ſich der rauch ſamlet. Die hoͤ-le. Ciſt für vñ für voll kaltes waſſer. alſo beſchicht dz der rauchnit verbꝛinnet/ vñ mehe feüchte zůſamen kom̃et. Er zeigt an-dañ man wolgeſtoßenen ʒim̃et in waſſer legt/ mache er zůerſtdas waſſer ſchoͤn vñ ſe chwach/ demnach milchfarb/ woͤlches angeruch vnd geſchmack dem zim̃et faſt gleich iſt. zůletſt wirt es88 werbrenet vnd ſchwarglecht. Wañ aber auch des geſchirsboden d in wenig waſſer ſterh⸗ ſo verbꝛinnet es minder. G DEp Deßhalben můß man ein treffenlich hitz zů zeitẽ bꝛauchen/wann es von noͤren iſt. woͤlches ſich dann in denen dingen be⸗ 50 t ſo ein metalliſche ſubſtantz an jnen habẽ/als der alet/ calchãt oder Vi-bel vnd Arſenick. Wann aber die ſubſtantz trocken vnd ſubtyl iſt/ ſo baldſannet/můß man ein milte hitz haben/ vnd waſſer bꝛauchen/ als inn demmdmet/ negelin/ pfeſſer vnd Imber. wañ die ſubſtantz ſubteyl vñ feücht/3 man ein ſubteyle werme bꝛauchen/ vnd bedarff keines bad. Wañ aber100 antz etwas dicker/ vnd vyl ſaffts hatt/ můß man werme vnd feüich6 e haben als in dem Indiſchen balſam vnd wurtzlẽ. von dem hart Geßnerdaceenpel von der nießwurtzen geben/ welches meinung ich auff dz kür-wil anzeigen. 1 1U im b ſchwartzẽ nießwurtz ſo klein zerſchnitten iſt⸗ ab laß es1 808 nacht oder lenger in waſſer ligen. demnach ſeüd ſte in dem ſe 6 Pale 8 b185 vnnd ſchaum ſie für vnd für wol/ ſecht es demnach ab⸗ vnd behalt 5 Nker waſſer. Darnach thůn über die ſelbigen warslen widerumb ſo ebehe aiſſer/ laß es ob einanderẽ ſthan/ ſeüds/verſchaums⸗ ſechts durch/ vñ5 ble es. thůn daſſelbig noch ein mal /biß du entpfindeſt dz gar kein bittergeſoree e in der wurtzẽ iſt.diſes beſchicht wañ man ſte ſteben od acht malẽ 5te hatt. Darnach thůn daſſelbig waſſer alles zůſaen⸗ vn chün es off5 i lar damit es nit ſeüd/ doch dʒ es faſt nach ſtede/ vnd in der diche 5tine werde. wann es alſo zůſam̃en geloffen/ ſo thůn ein halb lor hartz dar-nach a růr es wol vndereinanderẽ/ demnach minderen dz feür allg emach-daß h en vñ es dick wirt. wañ es nun als dick wie ein wachs woꝛdẽ welch eslech dad beſchicht)ſo thůn es vom feüwꝛ/ vñ behalt es. die farb iſt ſchwart-ein wie ein eyſen/ iſt birrer vñ faſt ſcharpff. mã gibt diſes einer erbse geob-ein fla d nach dẽ nachteſſen/ welches gar fein purgiert. wañ mã auch deſſenwol lein mehr nim̃et/ purgiert es nur zůuyl obẽ vnd vndẽ hinauß. dar 0ſbvel mer wüdere dz in diſem ſafft ſo vyl krafft olleſein⸗ ebar wurtzel küſ erlich iſt/ ſo doch die wurtzel faſt ſchedlich⸗ vnd denal 5 vnſchedlich iſt. doch iſt offenbar dz diſes auch in andere beſch5 u Scoloquint wild cucumeren/treibkernerẽ⸗ Schabarbars/ Age eoN Aꝛtzneyẽ/ ſo mit purgierẽ zů ghet. darũb muͤſſen wir diſes habedencke. dañ die nieß wurtz iſt alſo ſtarck/ wañ man ſie über nachtge/ purgiert ð wein zimlich wol/ dz alſo allein die ſelbe wurzel, webe offe burgtert/ der geſtalt gnůg iſk. die übeige artzgey fell ma 5geruch dd nach dem vnd fe ſchwecher ſeind. es zeigt aber d geſchmack vnddie chwachheit an/ wie auch die vollkoſſtene kochũg. wañ ein off alN Kuff ei-
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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCXLI
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