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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCXLVIII
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Hel auſz neeen

N 1 72 N 1 0 a 0ceceß vi Pon mancherlei wunderbareneyſen. dañ vm ſo vyl als die dick ſubſtantz harauß kom̃et/ durch große fel,iſt es gewaltig vnd ſtarck/ vnd an ſeiner eigenſchafft ga: kalt. alſo iſt auchd.ſes von ſcoꝛpionen/ die ſtein zermalen/ faſt krefftig/ darzů wid vergiff 1Hie moͤcht aber yemand ſagen/ wazumb kom̃et kein waſſer von dem ge boder ſilber? nun werdẽ ſie doch waſſer. es beſchicht aber ſolches nit duldie diſtillierung/ ſonder von den zernagenden dingen die vꝛſach iſt daß 1.nit ʒweyerley ſubſtantz/ ſonder nur eine haben. Es můß aber in der diſtilrung das gantz hinweg fahꝛen/ od nur ein theil. das gantz mag nit ſein/ vosſeiner ſchwere wegen/ auch dz theil nit/ weil die feüchte ein arth an jꝛenwoͤlche allein durch die kochung hert woꝛden/ vnd durch die kelte zůſam 1gewachſen. Dar wirt nicht durch das feüw:( wiewol die v ſach etwas mter genom̃en) von diſen auffgeloſet. wañ aber nicht auffgeloͤſet oder verzeret wirt/ ſo entſthet auch kein rauch. Es iſt aber die diſtillierũg ein auß 0deß feüchten dings/ ſo in ein dampff oder rauch verkeert woꝛden. Du 159teſt aber hie ſagen/ dieweil das gold vnd ſilber metallen ſeind/ haben ſie nvnreine feüchte/ als vns auch hieuoꝛ bedaucht. dann ſie ſeind nit durchſch,tig. Es iſt aber diſe feüchte ein ding woꝛden/ dieweil ſie einer ſolchen 9 17teyle gebꝛacht/ daß in diſen zweyen metallen nicht mag von einanderen 0ſünderet werden/ vnd voꝛab in dem gold. es můͤſſen abeꝛ die ding ſo von 1ander ſollen getheilet werden/ ſich an ein oꝛth abſündeꝛen. vnd můß diſeh 6was ſubteyler dañ die gantz ſubſtantz ſein. wie kan aber etwas ſubteyler 5die gantz ſubſtantz ſein/ ſo diſe ſelbs von den aller ſubteyleſten dingenmen geoꝛdnet:! deßhalben mag ſie von dẽ feüw: weder verzeert nach vonander getheilet werden/ on eines anderen krafft vnnd macht. es iſt aberkrafft kein leiblich ding/ ſonder ein beſondere eigenſchafft der werme. nnun die ſelbige daruon koſen/ ſo laſſet ſich das gold diſtillierẽ/ dañ ſie ke 50met in rauch. diſes beſchicht aber durch gifft. darumb iſt es verderbt 11todt. es iſt auch das waſſer ſo gediſtilliert woꝛden vnnütz/ dann weil es vieeiner verderbten ſubſtantz harkoſñ̃en/ iſt es nicht werdt. Wann es aberzerſtoͤꝛet/ ſonder durch ein milte werme/ das weſſerig von dem jrꝛdiſch 10geſünderet/ wirt ein aqua uite/ oder waſſer deß lebens darauß⸗ darzů bgold ſo ſich laſſet trincken. In den anderen metallen aber theilet ſich dz lteyl von dem dicken/ die weil ſie ſich nit nach dem kleineſten laſſen zerth außAlſo wirt ein rauch/ auß dem rauch ein waſſer vnnd oͤl.deßhalben augdem bley vnd ſtibien oder weiſſen glitzerigen ſteinen/ in den ſilber erzben/ dann es iſt metall. 11Andere ziechend auß diſen die krafft vnd oͤl auff ein andere weyß Gechend das metall oder ſo metalliſche art hat/ bulffer/ wie wir anzelg 6ben/ dz man mit dẽ bley thůn moͤge. diſes bulffer/ du woͤlleſt dañ etwas ſitbeit ſparen/ vnd der metallen bletter mit einẽ ham̃er düñ ſchlagen⸗ le hen,in ein gediſtillierten eſſig/ vnd laſſen es ſo lang an einem warmẽ oꝛth clbiß ſich deß eſſig farb etwas enderet. demnach ziehend ſie diſen ab⸗ 0 arü-ten einanderen darüber. auff diſes wider einanderen/ biß der eſſig ſo 7ber geſchůttet/ ſich nit mehꝛ ferben thůt.deßhalben thůnd ſie alle be ſtlaneſſig ʒůſamen vnd diſtillteren jn/ werffend auch diſen hinweg/ ſo 0eter auffgeſtigen bey einem kleinen feüwꝛ.wañ aber diſes zwifach wende enret das feüchter theil deß metall wie ein oͤl harauff/ vnd beletben dier allendaniden. Was nun von dem eſſig auffgeloͤßt wirt(woͤlliches daß gchich-