ſachen⸗ Das zchendcbuͤch. tccexlie
beſchicht⸗ auß genommen gold vnd filber) geben diſes oͤl. 5f allo ghet es auch mit etlichẽ ſteinen zů/ mit coꝛallen/ berlinen/ cryſtall/auaragd dar ʒů hyacinth/ aber gar wenig. wʒ aber feüꝛige natur hat/ gibt
lch etwas golds vnd filber/ voꝛab ſilber/ woͤlches etwas zartter iſt. vnd ſol
des vyl meh: wann es zů bulffer gemachet/ wie geſagt iſt. deßhalben wolvo dich/ dz etwas wenigs mit großer kůſt vnd langẽ fleyß abgezogẽ weꝛde-waldee vmb ſo vyl koͤſtlicher/nach dem vnd es ſchwerer vnd ſeitzameꝛ. Die
er můß man zu letſt zů ſollichem gewalt kommen/ daß auch die weicherefend/ vnder woͤlchen der coꝛall iſt/ durch ein offt gediſtillierten eſſig zerlaſ-0 werden. dann diſes ſeind die aller weicheſte vnder den koͤſtlichen geſtei-al wie auch die Berlin. def halbs beſchicht es nit mit allen/ auch nit vonbeen ding/ vnnd nit allemal/ ſonder in diſem da ein große enderung/ ſo ü-
erhand genommen erfoꝛderet wirt. f 85it amit ich aber wider zů dem handel kom̃e/ was einer ſubteylẽ ſubſtantzle vnd ſo bald bꝛennen/ bedoͤꝛffen eines kleinen feüwꝛs/als ſeind kreüter/
de men/ vnd wolriechende ding. Man ſchetzet vnd erkeñet dz feüwꝛ/ nach
zu vnd die tropffen ſtreng nach einanderen fallen.
ines zeigt Conrad Geßner an/ dz gemeinlich ſo vyl zeyt von einem tropf⸗ Kſurb znba 955 anderen i daß man moͤge zechne zellen/ diſes ſeye auch die lieb⸗ waſſer.E
ba diſtillierung. Auß diſen ſagt er von einer/ durch woͤlliche man ſage/ esfaber galange/ negeliu muſcatnüßlin/ vnd imder/ vedes geleich vyl/ vñweid ach diſtillieren. Diſes hat in die matery ſein würckung/ vnd gibt175 vnd erhitziget doch die glider nit/ von wegen der ſubteylen ſubſtantz-ber wan voꝛ mehꝛ von dem bꝛenten wein geſagt woꝛden. Etlich woͤllen lie-
n amaſſen dann die ſalbey haben/ von wegen deß lieblichen name: vytJunen diſes ſeye daneden/ die anderen fanaceten/ ia etliche haltend es für
holte oſtert/ die dar umb alſs genennet daß ſie der menſchen lebẽ lang auff-
q vnd den götteren geleich mache. doch iſt ſie etwas ſeltzamer.
diſed an gibt auch mit dem geſchmack vnd geruch allen dingen die farb/ vñ
much vyl beſſer/ leichter/ vnd nutzlicher dañ ſe onſt. dañ deß bꝛenten weins gedoch oñ geſchmack verduncklet anderer geruch vnd geſchmack vyl mehꝛ/ ſodaen die farb võ keinem verletzet wirt. daß deß bꝛenteẽ weins farb iſtweyß-dere nb legt man die gedoͤꝛrete kreüte: vnd die beſten darein/ mit ſampt antea das ferben mag. Es woͤllen aber die Poets nit allein nutlich ſein/ ſonbabes beluſtigen/ darumb ſoll es nit on beſonderen nutz beſchehen. Mandembſrb die wolriechenden waſſer mit anderen geruchen/ doch mit den fürchen ten/ als roſen/biſem/zibeten/ vnd ambꝛen. man laſſet ſie in einẽ gle-
maß ſeelchir: ein wenig warm werden/ wañ ſie wider kalt woꝛden /bꝛauchtbalte nach ʒweyẽ tagẽ. hieʒwiſchen můß man dz geſchir: wol zů beſchloſſen
mit es nit vertieche. diſes beſchicht aber võ wegẽ d ſubteylẽ ſubſtatz.a Pp iij Deßhal-
5 M. Gallus/ Reiſers Caroli artzet cxxiiij jar gelebt. Sy haltet cubebe-et/ s
y vtermal ſo vyl/ diſes ſoltu in bꝛenten wein ſo ſechßmalen auß gůrtemngediſtillieret woꝛden/ legen/ der als ſchwer/ als das ander alles ſeye/
ſor. dann die zerlaſſung entſthet/ eintweders von der ſubteylen ſubſtantz/5 von der ſtertigen diſtillierung beſchicht/ oder dz die außfreſſende quali-5 aſküberhand genommen/ ſo in dem ſcharpffen vnd gewaltigen eſſig ſte
iſe krafft in die geiſter. er zerlaſſet/ von wegen ſeiner treffenlicht wer-
5
ſonſt andere feüchtigkeiten auch/ als den eſſig vnd waſſer. man tün-