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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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CCCCXLIX
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ſachen⸗ Das zchendcbuͤch. tccexlie

beſchicht⸗ auß genommen gold vnd filber) geben diſes oͤl. 5f allo ghet es auch mit etlichẽ ſteinen/ mit coꝛallen/ berlinen/ cryſtall/auaragd dar ʒů hyacinth/ aber gar wenig. aber feüꝛige natur hat/ gibt

lch etwas golds vnd filber/ voꝛab ſilber/ woͤlches etwas zartter iſt. vnd ſol

des vyl meh: wann es bulffer gemachet/ wie geſagt iſt. deßhalben wolvo dich/ dz etwas wenigs mit großer kůſt vnd langẽ fleyß abgezogẽ weꝛde-waldee vmb ſo vyl koͤſtlicher/nach dem vnd es ſchwerer vnd ſeitzameꝛ. Die

er můß man zu letſt ſollichem gewalt kommen/ daß auch die weicherefend/ vnder woͤlchen der coꝛall iſt/ durch ein offt gediſtillierten eſſig zerlaſ-0 werden. dann diſes ſeind die aller weicheſte vnder den koͤſtlichen geſtei-al wie auch die Berlin. def halbs beſchicht es nit mit allen/ auch nit vonbeen ding/ vnnd nit allemal/ ſonder in diſem da ein große enderung/ ſo ü-

erhand genommen erfoꝛderet wirt. f 85it amit ich aber wider dem handel kom̃e/ was einer ſubteylẽ ſubſtantzle vnd ſo bald bꝛennen/ bedoͤꝛffen eines kleinen feüwꝛs/als ſeind kreüter/

de men/ vnd wolriechende ding. Man ſchetzet vnd erkeñet dz feüwꝛ/ nach

zu vnd die tropffen ſtreng nach einanderen fallen.

ines zeigt Conrad Geßner an/ dz gemeinlich ſo vyl zeyt von einem tropf⸗ Kſurb znba 955 anderen i daß man moͤge zechne zellen/ diſes ſeye auch die lieb⸗ waſſer.E

ba diſtillierung. Auß diſen ſagt er von einer/ durch woͤlliche man ſage/ esfaber galange/ negeliu muſcatnüßlin/ vnd imder/ vedes geleich vyl/weid ach diſtillieren. Diſes hat in die matery ſein würckung/ vnd gibt175 vnd erhitziget doch die glider nit/ von wegen der ſubteylen ſubſtantz-ber wan voꝛ mehꝛ von dem bꝛenten wein geſagt woꝛden. Etlich woͤllen lie-

n amaſſen dann die ſalbey haben/ von wegen deß lieblichen name: vytJunen diſes ſeye daneden/ die anderen fanaceten/ ia etliche haltend es für

holte oſtert/ die dar umb alſs genennet daß ſie der menſchen lebẽ lang auff-

q vnd den götteren geleich mache. doch iſt ſie etwas ſeltzamer.

diſed an gibt auch mit dem geſchmack vnd geruch allen dingen die farb/

much vyl beſſer/ leichter/ vnd nutzlicher dañ ſe onſt. dañ deß bꝛenten weins gedoch geſchmack verduncklet anderer geruch vnd geſchmack vyl mehꝛ/ ſodaen die farb keinem verletzet wirt. daß deß bꝛenteẽ weins farb iſtweyß-dere nb legt man die gedoͤꝛrete kreüte: vnd die beſten darein/ mit ſampt antea das ferben mag. Es woͤllen aber die Poets nit allein nutlich ſein/ ſonbabes beluſtigen/ darumb ſoll es nit on beſonderen nutz beſchehen. Mandembſrb die wolriechenden waſſer mit anderen geruchen/ doch mit den fürchen ten/ als roſen/biſem/zibeten/ vnd ambꝛen. man laſſet ſie in einẽ gle-

maß ſeelchir: ein wenig warm werden/ wañ ſie wider kalt woꝛden /bꝛauchtbalte nach ʒweyẽ tagẽ. hieʒwiſchen můß man dz geſchir: wol beſchloſſen

mit es nit vertieche. diſes beſchicht aber wegẽ d ſubteylẽ ſubſtatz.a Pp iij Deßhal-

5 M. Gallus/ Reiſers Caroli artzet cxxiiij jar gelebt. Sy haltet cubebe-et/ s

y vtermal ſo vyl/ diſes ſoltu in bꝛenten wein ſo ſechßmalen auß gůrtemngediſtillieret woꝛden/ legen/ der als ſchwer/ als das ander alles ſeye/

ſor. dann die zerlaſſung entſthet/ eintweders von der ſubteylen ſubſtantz/5 von der ſtertigen diſtillierung beſchicht/ oder dz die außfreſſende quali-5 aſküberhand genommen/ ſo in dem ſcharpffen vnd gewaltigen eſſig ſte

iſe krafft in die geiſter. er zerlaſſet/ von wegen ſeiner treffenlicht wer-

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ſonſt andere feüchtigkeiten auch/ als den eſſig vnd waſſer. man tün-