—
5 Jſachen/ Das dꝛeizehend buch.
er vnder die moͤꝛder fallen. wann ein nagel manglet vnnd dem roß ein ey-
en abfallet/hincket es/ vnnd můſt du zů fůß ghen. deß halben můſt du eine
weders langſam allein in der nacht durch vnbekante oꝛth reißen/ vnnd det
ogeferten verlaßen/ oder etwan in ſchneller eyl reytten/ vnnd můd wer-
en/ auff welches gemeinlich ein hitz oder feber volget⸗ vnd etwan der tod
lbs. wann die ſtifel auffghond⸗ lauffet das waſſer hinein. dann můſt du
er herberig beleiben/ vñ das gelt verzeeren. alſo daß deren vnkommlig-
ten kein zaal/ ſo denn reyßenden auff der ſtraaß begegnet/ wann ſie nitgar fleyßig od er überauß gewaltig ſeind.
s iſt aber auch der kleinen dingen auffmerckung nit wenig nutz in dem Seer;ot oder andere ſpeyßen zů erwellen/ wann du eintweders/ bꝛot/ fleiſch/ ſun.
und anders kauffen/ oder deß gekaufften bꝛauchen wilt. dann das leicht -ol gebachenn/ vnnd loͤcherecht bꝛot iſt das beſt/ wann es ſůß iſt. dañ wañs nit wol geſeürt/ oder etwz anders darein gemiſchet/ oð nit wol gebachẽ/vüber kommet es ein ſtarckenn vnnd bo ſen geſchmack. dann mann můßnit allein das bꝛot/ ſonder auch das wachs ſeüren. ja auch etwan die ergghet eben mit diſen dingen als mit dem glaß zů. dañ durch ein lauwe wer
e wirt alles durch einander vermiſ chet. in dem bꝛot beſchicht /d aß es alſowolgebache wirt/ in dem wachs daß es nit zerbꝛeche/ alſo auch in dem glaßund metallen. doch iſt aber hie ein andere rechnung. dann man ſeüret dasot ehe mã es bachet/ aber das wachs/ glaß vnd metall noch dem ſie weichdden ſeind. es iſt aber diſes alſo notwendig/ wann du es vnderlaßeſt/ daß15 wechſen kertzen allethalben ſpalt bekommen. es kommet auch die weyße
wo von diſem/ ſonder von ſeiner natur. dann das wachs von oꝛient/ iſt vy'l
ßer/ weil die feüchte auß welcher das harkommet reiner iſt/ auch bas geütert/ vnnd an der Sonnen getrücknet wirt. man macher auch mitt di-ſen das ander wachs als weyß/ wie ein leinen tůch iſt. wie wol ettliche diſes
der dem kalch vnrecht alſo bereitten. Ich will aber wider zů der ſpeyßen vn
cheid kommen.
res rot fleiſch iſt friſch/ wann es ein weyße feyſte hat/ iſt es von einẽ ge⸗ 15
. geſund/ iſt das thier allethalben gůt/ darumb hatt man die etwan zůd opffer gebꝛaucht. Die eyer erkennet man an den weyßen vnd glantzen-denſchalen/ vnnd wann die ſonnen nit dardurch ſcheinet/ ſo man ſte mittnis hand dargegen hebt. Der beſt kaͤß iſt welcher feiſt/ ſ⸗ chwer/ vnnd ein wewos gal iſt Pdarʒů gůt am geſchmack/ lieplich am geruch/ vñ wol geſ⸗ eübert0 en. Es ſagend ettlich/ vnd reden nitt on vꝛſach/ man moͤge die kaͤß wolbi der dem ſchlangenkraut behalten/ dann weil diſes ſcharpff vnnd etwasvun der/ laßet es kein feüle noch würm darzů kommẽ. Ob wol der knoblauch1 As wibel faulet/ werden doch kein würm darinnen/ ſonder verſchwer-wan ebe. An den geſaltzenẽ fiſchen iſt diſes ein gewüße rechnung⸗ daß ſie gůtie nit in ſaltzwaſſer/ ſonder trocken ſaltz eingebeyßet worden. liß diegut Lauß/ vnnd die ſich zůſammen krümmet haben. dann diſe ſeind alletur vnnd welche gůt die ſeind auch gekrimbt/ wann ſie auch nitt von na-trbalner anderen farb/ ſo ſeind ſie alſo weyß. dann wann das ſaltz den fiſchfaken/ alſo daß der nit ſchimmlet worden/ bleibt er weyß.
Los iſt auch die vꝛſach der krüm̃e gnůgſam bekant dañ wañ mã 5 A
N ehe dann
en thier. das kranck fleiſch iſt der mertheil blauw oder gaͤl. wann die le⸗ en.
drrrvij
unkleln von der ſtraaß irꝛeſt/ můſt du vnder dem blo ſſen himmel ltgen/ o-
eh ſper-
dd erkie