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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DXXXVII
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5 Jſachen/ Das dꝛeizehend buch.

er vnder die moͤꝛder fallen. wann ein nagel manglet vnnd dem roß ein ey-

en abfallet/hincket es/ vnnd můſt du fůß ghen. deß halben můſt du eine

weders langſam allein in der nacht durch vnbekante oꝛth reißen/ vnnd det

ogeferten verlaßen/ oder etwan in ſchneller eyl reytten/ vnnd můd wer-

en/ auff welches gemeinlich ein hitz oder feber volget⸗ vnd etwan der tod

lbs. wann die ſtifel auffghond⸗ lauffet das waſſer hinein. dann můſt du

er herberig beleiben/ das gelt verzeeren. alſo daß deren vnkommlig-

ten kein zaal/ ſo denn reyßenden auff der ſtraaß begegnet/ wann ſie nitgar fleyßig od er überauß gewaltig ſeind.

s iſt aber auch der kleinen dingen auffmerckung nit wenig nutz in dem Seer;ot oder andere ſpeyßen erwellen/ wann du eintweders/ bꝛot/ fleiſch/ ſun.

und anders kauffen/ oder deß gekaufften bꝛauchen wilt. dann das leicht -ol gebachenn/ vnnd loͤcherecht bꝛot iſt das beſt/ wann es ſůß iſt. dañ wañs nit wol geſeürt/ oder etwz anders darein gemiſchet/ nit wol gebachẽ/vüber kommet es ein ſtarckenn vnnd bo ſen geſchmack. dann mann můßnit allein das bꝛot/ ſonder auch das wachs ſeüren. ja auch etwan die ergghet eben mit diſen dingen als mit dem glaß. dañ durch ein lauwe wer

e wirt alles durch einander vermiſ chet. in dem bꝛot beſchicht /d es alſowolgebache wirt/ in dem wachs daß es nit zerbꝛeche/ alſo auch in dem glaßund metallen. doch iſt aber hie ein andere rechnung. dann man ſeüret dasot ehe es bachet/ aber das wachs/ glaß vnd metall noch dem ſie weichdden ſeind. es iſt aber diſes alſo notwendig/ wann du es vnderlaßeſt/ daß15 wechſen kertzen allethalben ſpalt bekommen. es kommet auch die weyße

wo von diſem/ ſonder von ſeiner natur. dann das wachs von oꝛient/ iſt vy'l

ßer/ weil die feüchte auß welcher das harkommet reiner iſt/ auch bas geütert/ vnnd an der Sonnen getrücknet wirt. man macher auch mitt di-ſen das ander wachs als weyß/ wie ein leinen tůch iſt. wie wol ettliche diſes

der dem kalch vnrecht alſo bereitten. Ich will aber wider der ſpeyßen vn

cheid kommen.

res rot fleiſch iſt friſch/ wann es ein weyße feyſte hat/ iſt es von einẽ ge⸗ 15

. geſund/ iſt das thier allethalben gůt/ darumb hatt man die etwand opffer gebꝛaucht. Die eyer erkennet man an den weyßen vnd glantzen-denſchalen/ vnnd wann die ſonnen nit dardurch ſcheinet/ ſo man ſte mittnis hand dargegen hebt. Der beſt kaͤß iſt welcher feiſt/ ſ⸗ chwer/ vnnd ein wewos gal iſt Pdarʒů gůt am geſchmack/ lieplich am geruch/ wol geſ⸗ eübert0 en. Es ſagend ettlich/ vnd reden nitt on vꝛſach/ man moͤge die kaͤß wolbi der dem ſchlangenkraut behalten/ dann weil diſes ſcharpff vnnd etwasvun der/ laßet es kein feüle noch würm darzů kommẽ. Ob wol der knoblauch1 As wibel faulet/ werden doch kein würm darinnen/ ſonder verſchwer-wan ebe. An den geſaltzenẽ fiſchen iſt diſes ein gewüße rechnung⸗ daß ſie gůtie nit in ſaltzwaſſer/ ſonder trocken ſaltz eingebeyßet worden. liß diegut Lauß/ vnnd die ſich zůſammen krümmet haben. dann diſe ſeind alletur vnnd welche gůt die ſeind auch gekrimbt/ wann ſie auch nitt von na-trbalner anderen farb/ ſo ſeind ſie alſo weyß. dann wann das ſaltz den fiſchfaken/ alſo daß der nit ſchimmlet worden/ bleibt er weyß.

Los iſt auch die vꝛſach der krüm̃e gnůgſam bekant dañ wañ 5 A

N ehe dann

en thier. das kranck fleiſch iſt der mertheil blauw oder gaͤl. wann die le⸗ en.

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unkleln von der ſtraaß irꝛeſt/ můſt du vnder dem blo ſſen himmel ltgen/ o-

eh ſper-

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