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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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dlx Von mancherlei wunderbarenin dem C/ demnach im D/wann man C D in zwey gleiche theil diuidiert/ 8vnd ʒůniderſt von dem zeiger außgezogen hatt/ daſſelbig wirt die Mittag b

linien ſein. Du magſt auch ein ring leichtlich on ein circkel beſchreiben weches den ſchůmacheren wol bekannt/ wann man ein oꝛth am faden an he- 9tet/ vnd das ander theil herumb zeücht/ biß man wider ʒů der erſten ſtat ikommet. du magſt auch bey dem ſehen daß du nit gefaͤlet haſt/ wañ der cir Nckel nit oben oder vnden/ ſonder recht zůſammen kommet..riſi ii lu: Man hatt ein heylſame artzney von dẽ Cato die weinfaß ʒůbletzẽ/ damit Nnicht herauß tropffe. Nimb wachs vnd hartz yedes ein theil/ ſchwebel ein 55 theil vnd ein halben. diſes ſoll in einem neüwen becher zerghen/ vnd ſo yl ingybs darʒů thůn/ daß es an der dicke einem pflaſter zůuergleichen/ blessdañ die feſſer darmit. wann du auch nit wilt dz man die farb daran ſehe⸗ 7 5nimb ʒzwen theil kreiden/ vnd ein theil kalch darzů/ dann mach ziegele dal 18auß/ vnd bꝛenn ſie in dem ofen zerſtoß ſte/ vnd ſtreich ſie dann darüber. 5Wann du etwas wilt in ein kißlingſtein ſchꝛeiben/ ſo überzeüch jhn g⸗ 5f ö

mit wachs. dañ ſchꝛeib darein was dir gefalt/ doch ſol dz wachs wol tnweggeſchaben kern de di bächſtaven then daß a den keln bloß ſche.

thůn den ſtein in ein ſcharpffen eſſig ſieben ſtund lang/ nimb jn dan W. 0der herauß. wañ er aber noch lenger darunder ligt/ wirt das geſchiffer 435 8herauß fallen. dann es beſchicht faſt eben hie wie den menſchlichen coꝛperl 3

wañ man jnen auff freſſende artzney über legt. an ſtatt der ſtarcken artzu

thůt des eſſig verzug etwas/ vnd weil deſſelbigen vyl iſt/ wañ man den ſteigar darunder legt. dann er trocknet dꝛingt hindurch/ darumb můß 9ſtein zermalen werden. es iſt bekant daß diſes auch in anderen ſteinẽ beſch-hen mag/ welche nit faſt herter ſeind.

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cer lem · Man machet ein gůten ſubteylẽ leym auß dem fiſchleim/ ſo lang ve, 5auff einem herten amboß geſchlagen/ vnd demnach xxiiij ſtund in war 15waſſer ob der aͤſchen geweicht woꝛden. dañ diſe e macht wa 15vnd ſubteyl/ vnd geth deßhalben ſteyffer ʒůſam̃en/ alſo dz er auch dat ga, l 0ſtuck zůſam̃en leymet/ ſonſt macht man noch ein gar gůten. leſch den kalch 1in wein auß/ ſtoß jn thůn ſchweinẽ ſpeck vnd feygẽ darunder/ dañ mach lein teyg darauß/ diſer wirt herter dañ ein ſten/ vnd iſt von Plinio ange 5 1Wann du zwiſchẽ zwey geſchirꝛ oder eymer ein papeyr legſt/ ſo der eng blvoll iſt/ wirſt du nicht verſchütten. alſo hab ich verſchaffet daß das vate 1ob der milch geſtanden. Wann ich in diſen vnnd anderen der gleichen 155 10

gen ſolte die vꝛſachen hinzů ſetzen/ wurde das bůch überauß gro werder, dideßhalben ſoll die vꝛſach ein anʒeigung der erfarnuß ſe np de 1 1erfarung ein anzeigung der vꝛſach/ alſo wirt eines dem anderẽ zůhilff ke ſt ſeymen/ welches gebott du dann in allen dingen behalten ſolt. dann du mes davon einem leichtlich auff das ander kommen. 1

Wann man oͤl vnder die laugẽ miſchet/ ſo wirt milch darauß⸗ wañ 0. 5es wol vndereinander klopffet/ welches dann faſt mit dem waſſer auch 97 f 8ſchicht. dann die laugen iſt ſubteyl vnnd warm. Weil dann das oͤl laff 75 0 ol,ſo wirt es ſubteyl/ vnnd entpfacht den lufft. aber der lufft machet wen glewelches dañ der ſchaum anzeigt/ darumb iſt der ſchaum ſubteyl. ie 1 0 einaber das ammelmel vnnd das ſaltz weyß mache/ will ich nitt anders 16 5wie es Cato beſchꝛiben/ har ſetzen/ dieweil er warlich vnd zierlich da eingeredt hatt. 55 tele