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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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ade waſſer genetzet/ dan es bꝛicht am ſe elbigen oꝛth/ als wann es mit einemeinz danten von einanderen zertheilt were. dañ man mag diſes gar wol mit

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ſachen Das dꝛeizehend buͤ h. dlxtDa ſolt das Ammelmel alſo machen. ſeüberen den waitzen wol/ thunden in das geſchirꝛ/ dann geüß im tag zwey mal waſſer darüber. an dem ze-denden tag troͤcknen das waſſer wol auff/ vnd klopff es wol in dem lauterẽgeſchir:/ miſch es wol durch einander /mach daß es trůſen werdẽ/ diſe thůnmein neuw tůch/ vnnd truck den ſafft in ein blattẽ oder mürſel. alſo ſolt duallen thůn. vnnd zerꝛeib es wider in der blatten/ vnd ſtell es in die Soñen

es dürꝛ werde. wann es dürꝛ woꝛden ſo thůn es in ein neüwen hafen

dan ſeüd es mit milch.

de ſalt ſolr du allo weiß mache. Nimb ein krůg oder geſchir:/ weſch galt wengin gar ſauber/ füll jn dan voll waſſer/ ſetz den an die Sonen. dann henck merle.

ain koꝛb mit gemeinem ſaltz auff/ vnd klopff es/ füll es auch für fůr wid

/ diſes thůn etlich mal im tag/ biß daß dz ſaltz in zweiẽ tagẽ auff hoͤꝛt vn-

kein ʒů ein. ſolliches magſt du bey diſem erkennen. Leg ein ey darein/ wañ

entpoꝛ ſchwimmet/ ſo wirt es ein ſaltzwaſſer ſein/ in welches man fleiſch-ka oder anders einlegen mag. diſes waſſer ſtell in einem geſchirꝛ oder blat-en an die Sonnen/ vnnd laß alſo lang daran bleiben/ biß es geſteth/ diſeswirt das leütereſt ſaltz werden. wann aber wolckenn an dem himmel ſeind-othůn es alle nacht vnder das dach vnnd wann die Sonn ſcheinet/ ſoetz es daran. 0 3Man mag auch vonn den thieren ettliche nutzbar keit erlangen welcherder menſch nit achtet/ vnd alſo vnderlaßet/ als wañ man die ſchweinin die weinberg laßet/ ehe dann die rebẽ auß ſchieſſen/ oder ſ⸗ o der herbſt eindenachet. dann alſo grabend ſie das graß hinumb/ vnnd thůnd eben diſesden reben/ daß ſonſt die hacker thůn ſolten.Ich will diſes nit vnderlaſſen. wann ein ſchwein getoͤdet/ darzů dz haar-bluͤg vnd eingewetd daruon kommen/ nĩet ſie das ſechßt theyl ab/ als Artdteles ſagt Was man vnder der erden behaltet/ ſoll in ein bleyen/ ſtei-

das ertz beleibt. Ich hab offt geſehen/ daß das jrden geſchirꝛ auch in taujaren nit ſchaden entpfangen. Die kißling vnd das holtz werdẽ leicht-chen geſchediget/ ſo bꝛicht das glaß bald.Man machet runde ſpiegel/ ſo in der mitte dicker/ auß dem dicke glaß onvr welches vyl dingen nutz iſt. dann ſie zeigen an der nehe an⸗ wz voꝛ18 ſteth/ wie die augſpiegel. vonn weitnuß aber die bildnuß wie die ſpie-del wann man diſe gegen der Sonnen haltet/ ſo zünden ſie ein feüwꝛ an wieefeüwꝛ büchſen. 1 8 5ſexa rin du ein holtz oder latten erkeñen wilt/ ob es mangelhafft oder nit7 05 ſo thůn das ohꝛ an dem einen oꝛth hinzů/ vnd klopff an dem anderenm ran /waß es ein ongleichen groben thon hatt/ ſo iſt es nit gůt f. onderbal en dig wurmſtichig/ od geſpalten. Es iſt aber nutzlich wann man die be

Aten will daß man ſie mit ke miſt beſtreiche ſo ſie abgehauwen ſeind.Dann du ein glaß zertheylen wilt/ ſo beſtreich ein faden mit ſchwebel

laß ud ſchlag ihn darumb/ vnd zünd ihn an/ diſes thůn alſo offt biß das wol erwarmet/ dañ ſchlag eylẽd ein anderen kalten faden darũb/ ſo in

emant voneinãderen theilẽ/ dar gar eigentlichẽ man bedaꝛff aber8 k poneingderet einer

Etwat zinen/ oder frꝛden geſchirꝛ gethon werden/ dann die übꝛigen metall überkem enenien meh ſchaden daruon/ voꝛab das eyſen/ gold/ ſilber/ vnd was koſtlich