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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DLXVIII
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deri Don manchenlel wünderbarn

ſein/ allein dꝛeymal lenger dann das meſſerlin/ dick vnnd ſteyff-ſolliches habend wir an der ſeyten hie beſchriben/nit allein an degeſtalt/ ſonder auch rechten lenge. die ſchꝛeibmeſſer verſchleiſſenvnnd ver dirbt der ſpitz/ wann man papeyr mitt ſchneidet/ odbůchſtaben außſchabet/ oder etwas hertes mitt hauwet. darumſoll man ſie allein den rhoꝛen vnnd federen behaltenn. die rhowerdend durch ſeyffe vnnd waſſer hert. doch habend wir von di-ſem voꝛhin geſchꝛiben. 1

ſer/ an der bergroͤdte/ zweyen federen/ vnnd calchant. Wanndinten manglet/ hatt er an der bergroͤdte vnnd calchant gendann die galloͤpffel vnd granatoͤpffel rinden ſeind wol nutzlich-man mag aber deren auch wol manglen/ vnnd wirt die bergrodte gůt für das gumme ſein. wann wir aber nitt ʒeyt haben⸗ ſollwir wein für waſſer bꝛauchen/ vnnd eſſig für laugen. Wannein klotzen auß bech vnnd bergrodte bꝛauchenn wilt/(als geſagiſt) ſolt du yedes geleich vyl nemmen/ vnd daß ſelbig wol ſtoſſen,mit waſſer bereiten/ vnd in einn feücht zwifach papeyr wicklenalſo daß es ein dannʒapffen figur habe. dann ſolt du diſes bey.ner warmen herdſtatt/ da kein feüwꝛ iſt/ vnder die aͤſchen grabenbiß es zůſamen kommet/ wann es dann kalt woꝛden/ ſo nimbklotzen wider harauß/ ſo wirſt du das papeyr bꝛauchen moͤgenMan mag das ſandarachen oder bergroͤdte alſo machen. man ſagt audaß das gemachet beſſer/ dann das an jm ſelbs gerecht ſeye. Nimb eyerſch 1len von woͤllichen die inner haut abgezogen/ vnnd doͤꝛr ſie in einem ach,

fen/ vnnd miſch es dann mitt halb ſo vyl gůten weyrauch/ ſtoß es bun

fer/ vnnd bꝛauchs. Wann du wilt diſes oder etwas anders/ nach dem duſchꝛiben/ wideꝛ von dem papeyr thůn/ ſolt du die bůchſtabẽ wol trückne,

vnd dann das marck ſenffrigcklich darauff trucken/ ſo hanget die berg do

te daran/ vnd laſſet ſich hinweg thůn. Du ſolt auch eingedenck ſein/ de 1.der dinten wenig bꝛaucheſt/ wann du ein anderenn buͤchſtaben an die% 1machen wilt/ da voꝛhin einer außgeſchaben/ ob du wol die bergrodt⸗ a1auff geſtreüwet/ vnd auffgetrücknet haſt. l

Man ſoll die dineen in ein geſchir: thůn/ ſo ein bꝛeitten fůß hat⸗ daunſte nit bald verſchüttet werde. man ſoll ſeydene lůmplin darein legen rtdie baumwullen laſſet etwas von jr/ ſo an der federen hangẽ bleibt 25auch durch den ſchwom̃ nit wol gereiniget/ wiewol die beſſer dañ das w eoder baumwullen iſt. Die pfauwen feder ſeind vyl kurtz/ die ſtrautz 00ſeind faſt allwegen dick/ vnd d mehꝛtheil feißt. die moͤſchene vnd n wie

1

ſo auß metall gemachet/erneüweret man gemeinlich mitt dẽ wetzſte 1 an

auch die ſchꝛeibmeſſer. In diſem faal ſeind die beſten wetzſtein/ woͤlch

von Oꝛient vnd auß Syrien bꝛingt/ die alſo geſtaltet/ als wañ ſie auß lh

teylen kernlinen zůſamen geoꝛdnet/ glat/ grun/ hert/ woͤlche mat, meſ-mit oͤl nit mit waſſer temperiert. doch machet dz waſſer dz die ſchte; ſſa-

ſer ehe ein ſpitz vnd ſcherpffe bekom̃en. Man bereittet ſie auch mit ene e

chel/ aber ſie bekom̃en ein ſubteyle ſcherpffe/ woͤlche nit lang beſthet⸗ 5 mer

gantz vnnütz iſt die feder ʒzů bereiten. Etlich wetzen die meſſerlin an. elder baum holtz/ ich aber an dem buchß baum holtz. Son 11 der Suebe

Darũb hat ein reütter jn gemein gnůg an einẽ gůtẽ ſe cbrelbmeſ