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ſachen/ Dos dreißchend buch. dlrvij
ſchꝛeibmeſſer das ſpitzlin in der federen · in dem vierten machet man der fe-
eren ſpitz gar auß/ vnnd nimmet man alſo die ſchuͤpen vnd alles vn 1ar mitt deß ſchꝛeibmeſſer ruckenn hinweg. doch mag diſes nitt mitt einem
nit/ ſonder vylen vnnd allgemach beſchehen. ſonſt habend die bächſta-ben mancherley geſtalten/ als ſubteyl/ bꝛeit/rund/ dick⸗ glatt/ vngeleich/diff/ ſcbarpff/ rauch/ vnnd vyl andere vnderſcheid. woͤlliche man alle aufflreeyerley weg in dem ſchꝛeiben zů wegen bꝛingt/ wann man die federen ʒim
licher geſtalt richtet/ auch nach der bꝛeitte/ enge/ dünne/ dicke/ weytter/o-
er ſubteyler geſpalten/ vnnd andere der geleichen vndeꝛſcheiden. als 8zeſpis glatt oder rauch ſeind Wir ſcheeidend mitt dem gantzen überzwer-chen ſpitz gar breit noten oder bůchſtaben/ hargegen gar ſubreyl mit der gerackten federen/ vnnd allein mit der dicke/ in mitler geſtalt hüpſcher/ vñiner zimlichen groͤße. Alſo pflegend wir auch die ſternen⸗ zeichen/ vnd an-ere anheng mit der federen rechten ſpitz ʒů ſchꝛeiben. 95In der dinten ſeind vier ding notwendig die flieſſung/ dicke/ ſchwertze-ſeund der glant der glanz kommet von den granatoͤpffel rinden/ die flieſ-ung von dem waſſer/ die dicke von dem gumme/ die ſchwertze von dem cal
ant. es machend aber die galloͤpffel daß ſie ſchwertzer wirt vnnd den cal⸗ 5
cant lieber annimmet/ darzů dicker iſt. wann ſie auch nit dick were/ koͤndtelan die kleinen linien vnnd ſchatten nit wol beſchꝛeiben. wann ſie auch nitdach were/ hieng ſie nit an dem papeyr. Man behalt diſe in einem bleyenenoder gleſenen geſchir: das bley machet daß ſie etwas ſchwertzer wirt/ ſo magan allen wůſt von dem glaß on ſchaden weſchen. man ſoll ſie allwegen be-ecken von deß ſtaubs wegẽ/ von woͤlchẽ ſie wunderbarlich geſ⸗ chediget wirt.Auff die genß feder volgend die guldene/ darnach die ſildere/ dan die moͤſchene. wan aber ein klein daran abghet/ mag man die nit bald wid zů rechtbein gen. darzů mag man diſe auch in kein oꝛth biegen/ darumb moͤ⸗.end ſie nit gar eigentlich gerecht ſein. deßhalben bꝛauchend die ma-lar benſelin/ woͤlliche ʒů obereſt gar weich ſeind. dann wann die hand8 iſt ein feder von dem vogel beſſer/ dañ diſe ſo von metall bereiſerWoͤlche aber ein ſchwere hand haben/ denen iſt die von metall beſr Die beſten rhoꝛ ſeind rond/ klein mit einem engen loch/ vnd hert.in bereitet ſie nit wie die feder/ ſonder hauwet ſie beſeytz auß/ ð geſtalt wie du hie ſichſt. Wañ ein knopff oder aſt in ð mitte iſt⸗ niet erdlesterlichkeit hinweg/ ſchadet aber nicht. Woͤlcher auch vermeinetlie inen das alter nicht ſchadet/ der iſt ſelig/ dann er hat ſeiner toͤdt-dcbkeit vergeſſen. deren gebꝛauch ſeind zů diſer ʒeyt alſo ſchlecht woꝛ-ren! daß die ſchꝛeiber ſie gar nit mehꝛ anſehen. Es iſt allen ſchꝛeibrho 8n vnnd federen gemein/ ye herter vnnd groͤßer ſie ſeind/ ye lengererh le vnnd riß ſie haben ſollend/ woͤlcher auch baß mag geſechen werden. de:en ſpitz balieret man mit dem bintzſtein. man erwelet auch diſe ſo gegenent ſthond.m Man ſoll die ſchꝛeibmeſſer auß lauterem ſtachel machen. Ich mach ge-8 einlich auß einem ſchermeſſer/ wann es weich woꝛden/ zwey ſe chꝛeibmeſ-5 dann alſo werdend ſte gar gůt. ſie ſollen einer krummen geſtalt ſein/ einenig düñ/ vnd zimlich bꝛeit/ nitt hol/ dar zů ein vierecktẽ rucken habẽ/ daßan faſt mitt deß rucken ſeyten ſchneiden mag/ nitt lang/ ſonder kurtz⸗ ſoiet negelin an die handthaben gehefftet, die an ſoll eN 5 1 ein/