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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DLXVII
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ſachen/ Dos dreißchend buch. dlrvij

ſchꝛeibmeſſer das ſpitzlin in der federen · in dem vierten machet man der fe-

eren ſpitz gar auß/ vnnd nimmet man alſo die ſchuͤpen vnd alles vn 1ar mitt deß ſchꝛeibmeſſer ruckenn hinweg. doch mag diſes nitt mitt einem

nit/ ſonder vylen vnnd allgemach beſchehen. ſonſt habend die bächſta-ben mancherley geſtalten/ als ſubteyl/ bꝛeit/rund/ dick⸗ glatt/ vngeleich/diff/ ſcbarpff/ rauch/ vnnd vyl andere vnderſcheid. woͤlliche man alle aufflreeyerley weg in dem ſchꝛeiben wegen bꝛingt/ wann man die federen ʒim

licher geſtalt richtet/ auch nach der bꝛeitte/ enge/ dünne/ dicke/ weytter/o-

er ſubteyler geſpalten/ vnnd andere der geleichen vndeꝛſcheiden. als 8zeſpis glatt oder rauch ſeind Wir ſcheeidend mitt dem gantzen überzwer-chen ſpitz gar breit noten oder bůchſtaben/ hargegen gar ſubreyl mit der gerackten federen/ vnnd allein mit der dicke/ in mitler geſtalt hüpſcher/iner zimlichen groͤße. Alſo pflegend wir auch die ſternen⸗ zeichen/ vnd an-ere anheng mit der federen rechten ſpitz ʒů ſchꝛeiben. 95In der dinten ſeind vier ding notwendig die flieſſung/ dicke/ ſchwertze-ſeund der glant der glanz kommet von den granatoͤpffel rinden/ die flieſ-ung von dem waſſer/ die dicke von dem gumme/ die ſchwertze von dem cal

ant. es machend aber die galloͤpffel daß ſie ſchwertzer wirt vnnd den cal⸗ 5

cant lieber annimmet/ darzů dicker iſt. wann ſie auch nit dick were/ koͤndtelan die kleinen linien vnnd ſchatten nit wol beſchꝛeiben. wann ſie auch nitdach were/ hieng ſie nit an dem papeyr. Man behalt diſe in einem bleyenenoder gleſenen geſchir: das bley machet daß ſie etwas ſchwertzer wirt/ ſo magan allen wůſt von dem glaß on ſchaden weſchen. man ſoll ſie allwegen be-ecken von deß ſtaubs wegẽ/ von woͤlchẽ ſie wunderbarlich geſ⸗ chediget wirt.Auff die genß feder volgend die guldene/ darnach die ſildere/ dan die moͤſchene. wan aber ein klein daran abghet/ mag man die nit bald wid rechtbein gen. darzů mag man diſe auch in kein oꝛth biegen/ darumb moͤ⸗.end ſie nit gar eigentlich gerecht ſein. deßhalben bꝛauchend die ma-lar benſelin/ woͤlliche ʒů obereſt gar weich ſeind. dann wann die hand8 iſt ein feder von dem vogel beſſer/ dañ diſe ſo von metall bereiſerWoͤlche aber ein ſchwere hand haben/ denen iſt die von metall beſr Die beſten rhoꝛ ſeind rond/ klein mit einem engen loch/ vnd hert.in bereitet ſie nit wie die feder/ ſonder hauwet ſie beſeytz auß/ ð geſtalt wie du hie ſichſt. Wañ ein knopff oder aſt in ð mitte iſt⸗ niet erdlesterlichkeit hinweg/ ſchadet aber nicht. Woͤlcher auch vermeinetlie inen das alter nicht ſchadet/ der iſt ſelig/ dann er hat ſeiner toͤdt-dcbkeit vergeſſen. deren gebꝛauch ſeind diſer ʒeyt alſo ſchlecht woꝛ-ren! daß die ſchꝛeiber ſie gar nit mehꝛ anſehen. Es iſt allen ſchꝛeibrho 8n vnnd federen gemein/ ye herter vnnd groͤßer ſie ſeind/ ye lengererh le vnnd riß ſie haben ſollend/ woͤlcher auch baß mag geſechen werden. de:en ſpitz balieret man mit dem bintzſtein. man erwelet auch diſe ſo gegenent ſthond.m Man ſoll die ſchꝛeibmeſſer auß lauterem ſtachel machen. Ich mach ge-8 einlich auß einem ſchermeſſer/ wann es weich woꝛden/ zwey ſe chꝛeibmeſ-5 dann alſo werdend ſte gar gůt. ſie ſollen einer krummen geſtalt ſein/ einenig düñ/ vnd zimlich bꝛeit/ nitt hol/ dar ein vierecktẽ rucken habẽ/ daßan faſt mitt deß rucken ſeyten ſchneiden mag/ nitt lang/ ſonder kurtz⸗ ſoiet negelin an die handthaben gehefftet, die an ſoll eN 5 1 ein/