Sehoͤne gar-ben.
dlrrrj Don mancherlei wunderbaren
deßen findet man in Sicilien/ aber gar ſubteyl vnnd dünn. wañ man nun
wollen/ beltz/ oder federen darüber zeücht/ wirt die werme beßer moͤgen darinn behalten werden. alſo mag beſchehen/ daß die werme ſo von dem fei
entpfangen in den gemachen vyl tag beleibẽ mag/ welches man doch ſ chwer
lich glaubet. Aber in dem winter werden der gemachen wend kommlich mitwullen/ vnnd im ſommer mit leinem tůch überzogen. ettliche bereitten esmit leder/ die ander mitt tapeten welches dann alles nutzlich. es iſt zwarein wunderbarliche kunnſt geweſen/ daß mann das leder alſo übergül-den mag. VV a 5Vnder die gůten ſpeyßen iſt voꝛzeytten das koͤlkraut gehalten/ vnnd nitallein von dem Apitio gelobet/ vnnd in den koͤſtlichen vnnd großen maal-zeytten für getragen/ ſonder auch nach Keyßers Tiberi vnnd Druſt vitheil vnder die ding gerechnet/ zů welchen man in der welt regierung ſollſoꝛg habẽ. alſo vyl vermoͤgen die woluiſt in menſchlichen dingen/ es verm-auch vnder den wolůſten ſo vyl das koͤl kraut. wann du fragſt wie doch diſes heißet: ſo wirt es Cyma genennet. du verſtheſt es aber noch nit vnnfragſt wie es ʒů ghet. wañ vm̃ herbſt ʒeytt das koͤl kraut noch zart vñ alleinfunff bletter hatt/ ſetzet man es an ein ander oꝛth/ in dem fruͤling brichman es ab/ vnd wirt von ettlichen auch rauw geßen. wir eßen zů winter ze 6daß Capis koͤlkraut/ doch geſoten/ welches ſůß vnd gſund iſt. 196Wann man Wegerich ſaamen in einer bruͤen kochet/ dann außtrucketvnnd über nacht die brů an ein kalte ſtatt ſtellet/ gefreürt ſie voꝛ kelte/ vnwirt die bꝛů/ wañ ſte geſtanden/ ſaurlecht. wer darff es aber ein gefrüſt nen-nen! Die freßerey hatt auch erfunden daß man ſoll die ſchnecken me ſten dfmit ſie beßer vnnd wol geſchmackter werden. Man machet in ein hafen
loͤcher/ damit der lufft wol moͤge dar durch ghen/ dann beſtreicht man ii,
lethalben mit geſottenen wein vnnd koꝛn/ vnd zettlet man allethalbenbletter zwiſchen die ſchnecken. alſo werden ſie etliche tag erneeret/ wei bob es lieplicher oder nutzlicher erfunden. eVnder den woluſten iſt auch der fürnemſten ſtuck eins koſtliche henevnnd luſtige gerten zehaben/ wie ich es dann zů Pareyß geſehen hab 5rab eines kauffman von Floꝛentz/ welcher Joannes Baptiſta geneñet 17den. Zů erſt waren die wend im garten mit geiegten gezieret/ dann wal 10brunn vnder der hüle/ vnnd in der mitte ein großer runder tiſch mit eine 1runden/ aber offenen gewelb/ für ein herliche maalzeyt zů bereitẽ. na Nbey was aber ein ſteinener tiſch auch rund/ aber klein/ vnder einem ge 3 5ſo mit hopffen vmgeben/ vnnd vier kleine hütten auß bintzen gem⸗ 5ſo von den hopffen allethalben grun warẽ. doch gefalt mir an dem gantz.bauw daßelbig nit/ nach dem ich erfaren hab/ daß man mit eich beüm enoder weydenbeümen/ oder vlmerbeümen/ ſo eng in einander geſetzer 54dicken vnd kalten ſchatten bereiten mag. Dañ weil anderer gewechſen ſ0 7ten ſchedlich/ vñ ettlicher nit beſtendig/ ettlich ſich allein weyt zerſpeennſeind diſel ſo gemeldet) die kom̃licheſte/ namlich die weydbeüm/ eichbe iſtder lotus ſo ſuße frucht bꝛingt/ der alberbaum/ vnnd vlmerbaum 1eines grůnenden eichbaums laub ſchatten am kelteſten vnnd geſündeſt 86Es iſt auch der apffelbaũ vnd birbaumẽ ſchattẽ eng vnd geſund. 1 f 30ſaſt-
aber die beüm ab ſtim̃len damit ſte nit zů ſpadt harfür kom̃en/ od wan
geoß/ nit laſtig ſeyẽd. Etlich ko mend zů ſpat herfür/ etlich grůnẽd ni eich
§fKÄJꝗun VDßn 8 5 3