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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCXVI
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Pon mancherley wunderbaren

Von wunder zeichen an wilden vnnd vnge-zempten thieren/ Das lxxitij Capittel.

Ader diſem namen will ich alle thies/ darzů die voͤgel/ fiſch/8 ſchlangẽ begriffen haben. dañ ob wol derẽ vyl für wunderbar gehalten/ ſeind ſie doch alle nateürlich. Weil ſie aber von nateürli-chen gebotten/ vnd aber nicht von allen( dañ man findet nichtder geleichen) ſonder von gewonlichen abgetretten vnd irꝛend-haltet man ſie wunderbar/ vnd alſs für wunder zeichenwoſſe kon Als ein weyſſe krey/ darauß dañ auch ein ſpuchwoꝛt woꝛden. woͤlche dochRhodiginus hinder der alten vnſer Fran wen kirchen/ ſo ein ee vonvnſer ſtatt ligt/ geſehen hat · man hat die krey se o weyt hinder der kirchen ge-ſehen/ als weyt von der ſtatt biß ʒů der kirchẽ iſt. man hatt auch diſe nit nuein mal geſehen/ ſonder etliche monat lang. Diſes iſt beſchehen als man zaM D viij jar/ wie dann auch die volgende that zeigend. dann es zeiget Rdiginus an/ es ſeye gleich voꝛ dem großen niderlag de: Venediger geweſe en/vnnd ſeye die ſelbige durch diſes neüwes wunderzeichen bedeüttet woꝛdel-Doch was ſie nit gar weyß/ ſonder bleich/ alſo dz etlich federen im kopff vnflüglen/ einer ſchwartzen roͤte geneigt. 25 1Es hat auch der KRünig von Engelland ʒeytten Bapſt Calixten /aphonſen dem Künig in Sicilien ein rappen geſchickt/ der voꝛ weyſſe gelantzet geweſen. doch haben wir deren vꝛſach an anderen oꝛthen ange zeigeman ſoll auch nit daran ʒweyfflen/ wañ die kunſt der natur hilff kom̃eman moͤge dergleichen finden. doch woͤllen wir nun anderen ſachen ko,mẽ. dieweil diſes nit ʒů vnſerem fürnem̃en/ vnd mehꝛ an diſes oꝛth gehönda wir von den wunderbaren thieren gehandlet. fWann die immen an vngewonlichen oꝛthen ihꝛe 5 vnd fauen bertend/ zeiget es ein verderbung vnnd verlierung überkommener guͤttelan. dieweil man diſe thierlin/ wann ſie honig vnd wachs für ſich zůſamen?tragen/ mit dem rauch gemeinlich toͤdet/ ode: mit gewalt vnnd foꝛcht ane,thoͤnenden eyſen außtreibet. Diſes wunderzelchen hat ſich voꝛ zeytten Bißbatio deß fůßzeügs hauptman zůgetragen/ vnder Reyſer Conſtantennitt vmb ſonſt. dieweil er vmb einer liederlichenn vꝛſach wider ſeindienſt/ vmb eines anderen ſchuld verurtheilet/ vnnd vmb ſein leib vngůt zůmal kommen. 8 6Rien geeng Als der Keyſer Valentinianus in ð ſtatt Sabaria geweſen/ iſt ein nach,N eül obereſt auff ſeinem bad geſeſſen/ ein traurig vnnd kleglich lied für,

de, es was auch der Reyſer zůgegen.deßhalben etlich geweſen ſo mit ſtei envnnd pfeylen ihꝛ geſchoſſen. vnnd ob ſie wol noch jr troffen/ me kſte doch diſe nit hinweg treiben. Alſo iſt der Reyſer bald hernoch⸗ daß 1dmerlich ein tag dar ʒwiſchen ſich verloffen/ gechlingen geſtoꝛben. es warewol auch andere zeichen/ aber gar gemein. diſes aber was gantz krefftig., 7Wann ich recht gedenck/ hab ich von einem meiner gůten fründen er

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Balent haupt ret daß man voꝛ zweyen iaren Genua eines Balenen k opff auß dẽ nei gezogen/ woͤlliches lang an dem geſtad gelegen. Diſes war alſo gro.man von dem rachen biß ʒů dem mund neünzehen ſchent gemeſſen. 5.

te diſes anderſt bedeütten dann daß Coꝛſyca ſolte verloꝛen wer den

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