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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCXXXVII
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f 1 85 4

ſachen⸗ Das fünffzehend buͤch. dexxxvij

offenbar wurde/ vnnd dergeſtalt die hexen vnd vnholden entrünnen vnd

der ſtraff entghen mochten/ ſchicket man eylend etliche in Merꝛhẽ/ woͤlcheerkundigen/ ob das geſchꝛey waar oder nit were.

Die bottſchafft ſo geſendet/ zeigten die vꝛſach jrer reyß niemand an/ vndthaten dergeleichen/ als woltend ſie zwiſchen dem Rünig Duffen vnd dendundtsgeno ſſen in Merꝛhen ein friden machen/ vnnd ſeind alſo ghen Foꝛ-ren kommen. nacht hat man ſie in das ſchloß genommẽ/ dann diſes warnit von dem Rünig abgefallen/ da habend ſie dem obereſten in dem ſchloßdie vꝛſach jrer ankunfft angezeigt/ vnnd erzellet was ſie in befelch gehabt/vnnd jn ʒů diſem vmb hilff vnnd beyſtand aͤngerůffet/ damitt ſie ſollichesvollbꝛingen moͤchten.

Die knecht ſo in dem ſchloß geweſen/ hattend voꝛhin der ſach halben einargwon. dann wie einer mitt ſeinem bůlen früntlichen kurtzweil getriben/welcher můtter ein hex vnnd vnhold geweſen) hat er angefangen von deß

ünigs kranckheit/ wie ſie geſtaltet vnnd langwerend ſeye ʒů reden. wie ernun verſtanden/ daß die hexen mit ſeltzammen ſpꝛüchen vnd thaten vmb-giengen/ hat er diſes ſeinen mittgeſellen angezeiget/ vnnd die ſelbigen demDonenalden/ woͤlcher deß Rünig bottſchafft geweſen. Alſo hatt Doneual-dus die Maͤtzen/ woͤlliche diſe boßheit angezeigt(ſo ongefahꝛ in dem ſchloßgeweſen) ſich berůffet/ an die volter gelege/ vnd gezwungen an zeigenwie alle ding gehandlet wurden/ vnnd in woͤllichem hauß ſie ʒůſ⸗ ammen ke-mend. darumb hat er ʒů mitternacht etliche kriegßknecht auß geſchicket/ʒů

erkundigen ob dem handel alſo ſeye. diſe ſeind in der hexen hauß gebꝛochen

mit gewalt/ vnnd die eine gefunden bey deß Künig Bufft wechſ en bildt-nuß/ ſo durch deß teüffels kunſt(als gleüblich) zůbereittet/ woͤlliche ſie anein hültzen bꝛatſpiß geſtoſſen/ vnd bey dem feüwꝛ gebꝛotten. demnach einandere woͤlliche wunderbare verß geſpꝛochen/ vnnd ein feüchtigkeit allge-mach auff die bildtnuß geſchüttet.Deßhalben ſeind die vnholden eylend gefangen/ in eyſen geſchmidet/mit ſampt der bildtnuß in das ſchloß gefüret woꝛden. wie man ſie nun gefraget/ warumb ſte in der nacht diſe ſpꝛüch ſagten/ vnnd deß Rünig bildtnuß dem feüwꝛ hielten. da antwoꝛten ſie/ weil ſie diſe bildtnuß bey dem feüw:dꝛattetend/ lege Künig Duffus in dem ſchweiß/ vnd wann man diſe verßredt/ muͤſte er für vnnd für wachen. weil das wachs treüffe/ wurde er garmager. wañ dz wachs gar verzeeret/ wurde deß Rünigs tod darauff volgẽ.alſo ſeyen ſie von dẽ teüfflẽ vnderwiſen/ vnd von den obereſten in Merꝛhendarzů mit gelt beſtellet. Die ſo darumb ſtůnden/ ſeind durch deß alten weibded faſt bewegt/ habend die bildtnuß zerbꝛochen/ vnnd verſchaffet daß diſenholden/ von wegen jrens großen laſters/ eylend verbꝛennet wurden.5 Man ſagt daß eben der zeyt/ als ſolliches in dem ſchloß Soꝛren beſche-denn/ der Rünig vonn der kranckheit entlediget/ vnnd die ſelbige nachton ein ſchweyß vollbꝛacht habe. wie er auch am nochgenden tag wider ſei

nen krefften kommen/ alles das wider gethon/ ſo menſchlichem vermügen

bageſtanden gleich als wann er voꝛhin gar nit kranck geweſen. doch ſeye dẽandel wie jm welle/ es hat Duffus/ wie ſeine krefft wider angangẽ/ in kur

em ſein voꝛgende geſundtheit wider erlanget.Alſo ſagen faſt auch glaub wirdige ſcribenten von Petro Poꝛtucarterennem thiſpanier. diſer hat einer hexen dochter gebizlet/ ſo Auguſtina ge-Hi) heiſſen.

Ein andere hiforien.