rr r e
F ‚ N r
o ˖ ˙· n
r
r——
ſachen⸗ Das fünffzchend buͤch. dexrrixdie andere angibt/ vnnd ſtimen in den geſicbren vnd zeyt zůſamen. Sy zei-gend auch an daß mancherley verſamlungen ſeyend/ vnd der ſelbigen oberſten vnd platz/ auch jre gewonheiten/ welche ding alle der maſſen zůſamenſtimmen vnd über ein kom̃en/ daß man es für ein hiſtoꝛien vnd kein erdichten handel halten mag/ voꝛab weil die perſonen/ von welchen ſolches voll-beacht/einfaltig vnd on betrug ſeind. Demnach daß ſie vyl iar in einer ſachverharꝛẽ/ ia es iſt kümerlich einer/ der daruon laſſet/ welcher in diſen aber-glauben kommet auch noch der gefencknuß vnd foꝛcht deß tod. Wie moͤchte dann ein ſach/ daran nicht were/ alſo ſteyff in ſo vyl leüthen/ welche nitteines weſen(alter arb vnnd natur alſe lan gwerend fein wann gicht einrechte entpfindtlichkeit an dem handel were: Es ſtraaffen auch die g eſatz diſe gar ſchwerlich vnd ernſtlich/ dann man varbꝛennet ſie lebendig diſes iſtein hertere ſtraaff weder die moͤꝛder habend. ſolten nun die vnſchuldige alſogeſtraafft werden wie dann beſchehe wann diſe vnſchuldig werend/ wur-den alle geſatz die Juriſten jrer vnwüſſenheit anklagen/ vnd jrer grauſameit halben verdammen Es müͤſſen auch diſe vnuerſtendige frauwen(dañder großer theil ſeind weiber) vyler kreütteren krafft⸗ vnd wie man ſchwe-re vnd verboꝛgene kranckheit heilen ſoll/ darzů vylandere ding/ ſo nit ge-mein ſeind. es zeigend auch deren etliche zůkunffrige ding an. Es begegnetjnẽ auch diſes geſicht zů anfang deß ſchlaff/ zů welcher zeyt man kein traum
icht/ wie Ariſtoteles anzeiget/ vnd die erfarung lernet. diſes beſe chicht jnen
auch nit ongefahꝛ/ ſonder ſie werden ʒů erſt durch ein erfarne diſer kunſt an
gefuͤrt. man befilcht auch diſen/ daß ſie ſich nit mit dem zeichen deß heiligen
reütz verwaren. Es beſſeren ſich auch etlich auß jnẽ/ weil ſie die ſtraff foͤichten welche diſe ceremonien vnd ſeltzame bꝛeüch vnderlaſſen/ vnd hernochnicht mehr ſehend. Darumb iſt es weder traum/ ein bildung/ oder lug/ danman bedarff keines werck/ daß die luge vergang. Es bedaucht auch etlichewie ſte kinder vnd thier kochen/ vnd das feüwꝛ von jrem hertzen anzündendemnach leſend ſie auß befelch jres ſchůlmeiſters das gebein zůſamen/ vndwerden ſie wider lebendig. welliches ein grauſam vnnd ſchandtlich ſchauw-ſpil/ darab ſie ſich doch mit verwunderung beluſtigen. Man ſicht auch daß
iſe ſo durch die hexen geenſtiget werden/ etwas ſeltzam zů dem mund außpeyen/ oder man findet in jren betten knoͤpff/ nodel/ bein/ nagel/ haar/ koen/ vnnd vnzalbaͤrlich vyl anders.
Du moͤchteſt ſagen es were ein betrug darhinder. ich halte es auch mitt wunderbaredir. dann es iſt gewüß daß der groͤßer theil auß jnen alſo meinet vñ verfuͤrt ion wicerwerde. doch will ich anzeigen was mir ein baur/ ſo ein from̃ mann vnd mein ez bent makgůt fründ geweſen/ welchen man mehꝛ betriegen mocht/ dann daß er anderleüth betriegen ſolt/ voꝛ xviij iaren geſagt hat. namlich daß er an einer vn-ekanndten kranckheit vyl iar gelegen/ alſo daß man jn etwan beſchwoꝛen-o habe er offt haar /glaß/ vnd negel hinauß geſßeüwet. ů lerſt ſeye medebolffen. doch habe er an dem tag/ wie er mir ſolches angezeiget entpfun-en/ daß er noch ein großen hauffen der zerbꝛochnen gleſer in ſeinem bauchbabe/ vnd ein groß getoͤß darbey/ als wann einer auff einen ſack ſchluͤge/ ðvoll zerbꝛochener gleſer were/ vonn wellichen er treffenlich ſehꝛ geuexieretward. darzů habe er alle tag achtzehen ſtreich/ vnd alle nacht vmb die ſieben 5ſtetund/ wann er ſchon nicht gewůſſet/ welche ʒeyt es geweſen/ auch ſo vyleich/ diſe x vii iar/ in welchen(wie geſagt) war geſund woꝛdẽ/ an ſeinem8 f) ij bhertzen-