dee Von mancherlei wunderbaren
nemmen/ vnnd habend geleich acht wie voꝛhin/ biß daß der monaten vnndkernen zal gar erfüllet iſt. Hie iſt aber zů mercken/ woͤlliches bꝛochen odergar dürꝛ iſt/ daß doͤꝛret man wol auff der herdſtatt/ vnnd ſpꝛinget nitt hin-
der vnnd weniger. darumb iſt diſes alles nateürlich/ woͤlliches ſie aber gar
vꝛſach dannenhar die bewegung kommet/ dann das koͤꝛnlin ſpꝛinget gegendem oꝛth über/ da der blaaſt entpfangen iſt. Daß aber es ſich harnoch alſoerfindet/ ſthet in deß meitlin gemůt/ noch dem das geſtirn in deſſen geburtgeſtanden/ vnd daß die zeytt wider harumb lauffet/alſo daß ein beſonderseinem allgemeinen gleichfü mig wirt. darumb begibt es ſich mitt diſen vndnit mit anderen/ vnnd in diſem vnnd keinem anderen jar/ alſo beſchicht di
ſes ongfahꝛ es moͤgend auch die ding nicht helffen/ man rechne ſie dann z
diſem/ der reichtumb zů bekommenn glückhafftig iſt. oder ſie machend ein
můtmaſſuns der ʒeyt/ ſo in jnen geweſen. deß halben harnoch auß nateüꝛli-
cher rechnung/ ein gewiſſe weyßheit vnd fürſehung entſthet.
Tananden ¶ Es ſchꝛeibet Lope; Gomała ein Spanier noch ein anders von Fernan-
coneeiea den Coꝛtecien/ woͤlcher zů deß Occidentaliſchen Indien erfindung nit kleiA e ne vꝛſach geweſen. dann wie diſer noch ein knab geweſen/ vnnd faſt an eine:gaudi verzweyfelten kranckheit gelegen/ haben ihn ſeine elteren den zwoͤlff Apoſtlen verſpꝛochen. wie ſie nun das looß gewoꝛffen/ iſt S. Petrus harauß kom-men/ woͤlchẽ ſie etliche herꝛliche opffer vñ meß ghaltẽ. alſo iſt ð knab geſundwoꝛden/ weil er diſen heiligẽ verehꝛet/ vñ har noch durch großwichtige hen
del faſt verꝛuͤmbt woꝛden. darumb iſt bekanndt/ daß bey der Religion auch
ein aberglauben iſt/ doch goͤttlich/ durch woͤlliche Gott genedig iſt. vnd di-ſes nit allein noch dem es beſchicht/ ſonder auß vꝛſach/ daß Gott all vnſere
werck nitt auß ihꝛer natur/ ſonder auß deren gemůt/ ſo ſte vollbꝛingend er-
wegen will. i f eWir woͤllend aber die ding ſo auß glauben zů Gott beſchehend/ beleibenlaſſen/ vnnd wider zů der beſchweerung kommen/ woͤlliche wir an anderenoꝛthen auff dꝛey puncten gezogen. auff betrug mit nateürlichen vꝛſachen-auff Sympathiam vnd Antipathiam/ vnnd begirden deß gemuͤt. Ich willaber zwey offenbare exempel in den pferden der nateürlichen vꝛſachen ge-
ben/ woͤlche zwar zů der nateürlichen heilung gehoͤꝛend/ vnd doch on zwey
fel von mencklichen für ein beſchweerung gehalten wirt. Wañ einem pferdder ſchenckel gebogen/ vnd aber nit auß der ſtatt kommen/ beſchüttet manjm das kranck glid mit kaltem waſſer/ vnnd murmler etliche woͤꝛter darzůdiſeꝛs thůt man dꝛey tag noch einander. alſo wirt durch den verzug vnd dawaſſer der entpfindtlich ſinn geenderet/ vnd die nateü:lich werme hinein ge
zogen/ vnnd der geſtalt der mehꝛtheil geheilet. diſes wurde zwar auch a
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woꝛt beſchehen.
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Alſo auch wann das pferd die kranckheit hat/ ſo der wurm genennet(5
diſes ſeye iſt voꝛ geoffenbaret) laſſet man jm zů d aderen an dem halß/ vn
an beiden ſeyten am bauch/ vnnd diſes gar faſt dꝛey freytag noch einand-ren/ dann gibt man im Hypericon oder S. Johans kraut in kriſch verm
ſch et vnnd thůt ein meß darzů/ woͤlches dann das höchſt in Baͤpſt(glon-
Dann befelhen ſie dem meitlin es ſolle das ander koͤꝛnlin für den Hoꝛnung
weg. woͤlches aber gar gantz/ dar zů feücht iſt/ das ſpꝛingt wie die keſten daruon/ aber noch dem das koꝛn kleiner/ oder ein ſubteylere rinden hat/ min-
für abergleübiſch halten. daß aber diſes auff die oder ander ſeyten faret/ iſt
ſcher r