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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCC
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dee Von mancherlei wunderbaren

nemmen/ vnnd habend geleich acht wie voꝛhin/ biß daß der monaten vnndkernen zal gar erfüllet iſt. Hie iſt aber mercken/ woͤlliches bꝛochen odergar dürꝛ iſt/ daß doͤꝛret man wol auff der herdſtatt/ vnnd ſpꝛinget nitt hin-

der vnnd weniger. darumb iſt diſes alles nateürlich/ woͤlliches ſie aber gar

vꝛſach dannenhar die bewegung kommet/ dann das koͤꝛnlin ſpꝛinget gegendem oꝛth über/ da der blaaſt entpfangen iſt. Daß aber es ſich harnoch alſoerfindet/ ſthet in deß meitlin gemůt/ noch dem das geſtirn in deſſen geburtgeſtanden/ vnd daß die zeytt wider harumb lauffet/alſo daß ein beſonderseinem allgemeinen gleichfü mig wirt. darumb begibt es ſich mitt diſen vndnit mit anderen/ vnnd in diſem vnnd keinem anderen jar/ alſo beſchicht di

ſes ongfahꝛ es moͤgend auch die ding nicht helffen/ man rechne ſie dann z

diſem/ der reichtumb bekommenn glückhafftig iſt. oder ſie machend ein

můtmaſſuns der ʒeyt/ ſo in jnen geweſen. deß halben harnoch auß nateüꝛli-

cher rechnung/ ein gewiſſe weyßheit vnd fürſehung entſthet.

Tananden Es ſchꝛeibet Lope; Gomała ein Spanier noch ein anders von Fernan-

coneeiea den Coꝛtecien/ woͤlcher deß Occidentaliſchen Indien erfindung nit kleiA e ne vꝛſach geweſen. dann wie diſer noch ein knab geweſen/ vnnd faſt an eine:gaudi verzweyfelten kranckheit gelegen/ haben ihn ſeine elteren den zwoͤlff Apoſtlen verſpꝛochen. wie ſie nun das looß gewoꝛffen/ iſt S. Petrus harauß kom-men/ woͤlchẽ ſie etliche herꝛliche opffer meß ghaltẽ. alſo iſt ð knab geſundwoꝛden/ weil er diſen heiligẽ verehꝛet/ har noch durch großwichtige hen

del faſt verꝛuͤmbt woꝛden. darumb iſt bekanndt/ daß bey der Religion auch

ein aberglauben iſt/ doch goͤttlich/ durch woͤlliche Gott genedig iſt. vnd di-ſes nit allein noch dem es beſchicht/ ſonder auß vꝛſach/ daß Gott all vnſere

werck nitt auß ihꝛer natur/ ſonder auß deren gemůt/ ſo ſte vollbꝛingend er-

wegen will. i f eWir woͤllend aber die ding ſo auß glauben Gott beſchehend/ beleibenlaſſen/ vnnd wider der beſchweerung kommen/ woͤlliche wir an anderenoꝛthen auff dꝛey puncten gezogen. auff betrug mit nateürlichen vꝛſachen-auff Sympathiam vnd Antipathiam/ vnnd begirden deß gemuͤt. Ich willaber zwey offenbare exempel in den pferden der nateürlichen vꝛſachen ge-

ben/ woͤlche zwar der nateürlichen heilung gehoͤꝛend/ vnd doch on zwey

fel von mencklichen für ein beſchweerung gehalten wirt. Wañ einem pferdder ſchenckel gebogen/ vnd aber nit auß der ſtatt kommen/ beſchüttet manjm das kranck glid mit kaltem waſſer/ vnnd murmler etliche woͤꝛter darzůdiſeꝛs thůt man dꝛey tag noch einander. alſo wirt durch den verzug vnd dawaſſer der entpfindtlich ſinn geenderet/ vnd die nateü:lich werme hinein ge

zogen/ vnnd der geſtalt der mehꝛtheil geheilet. diſes wurde zwar auch a

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woꝛt beſchehen.

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Alſo auch wann das pferd die kranckheit hat/ ſo der wurm genennet(5

diſes ſeye iſt voꝛ geoffenbaret) laſſet man jm d aderen an dem halß/ vn

an beiden ſeyten am bauch/ vnnd diſes gar faſt dꝛey freytag noch einand-ren/ dann gibt man im Hypericon oder S. Johans kraut in kriſch verm

ſch et vnnd thůt ein meß darzů/ woͤlches dann das höchſt in Baͤpſt(glon-

Dann befelhen ſie dem meitlin es ſolle das ander koͤꝛnlin für den Hoꝛnung

weg. woͤlches aber gar gantz/ dar feücht iſt/ das ſpꝛingt wie die keſten daruon/ aber noch dem das koꝛn kleiner/ oder ein ſubteylere rinden hat/ min-

für abergleübiſch halten. daß aber diſes auff die oder ander ſeyten faret/ iſt

ſcher r