5 122 8 5 5 4 N 3decbiiñ Von mancherlei wunderbaren
alſo daß ſie vier oꝛdnungen noch einander ſtellen. die Goͤtter/ Teůffel/ He-roen/ vnd menſchen. vnnd diſe allſammen mit leib vnd ſehl oder gemůt. esſeye auch aller gemuͤt vntoͤdtlich. Doch haben die Goͤrter ein himmeliſchenleib/ die anderen auß elementen gemachet. es ſeyend auch etliche der Teüf-flen vnnd Heroen/ wie die menſchen/ gůt/ die andere boͤß. die gůtte teüffeloder geiſter ſeyend auch bey den menſchen/ vnd treibend die zů gůtten wer-cken/ beſchirmend auch diſe von ſchandtlichen vnnd boͤſen teüfflen. Vnderden Heroen vnnd ſehlen/ machet er etliche Fürſtenthumb vnd oberherꝛen.alſo daß gemeinlich die 11 der Goͤtteren befelch außrichten. die Heroenaber ſeyend den menſchen fürgeſetzet/ voꝛab denen ſo meh: verꝛuͤmpt ſeind.die Fürſtenthum̃en regieren die landtſchafften/ die Oberherꝛen aber nem-mend ſich deren dingen an/ ſo zů den geburten gehoͤꝛg. den ſehlen gange esnoch ihꝛen verdienſten. dann die beſten werdend den englen geleich/ die boßhaffrigen den boͤſen teüfflen. Er beſtimmet auch neün oꝛdnungen/ on dieſehlen/ woͤlliche in kein oꝛdnung geſtellet/ weil ſie noch jrer eigenſchafft ein
ſthar bekommend. JJJJVVVVVVVVVVDVDie erſt oꝛdnung iſt Gott/ woͤllicher mencklichen alles gibt. Zum ande-ren die vnleibliche Goͤtter/ woͤlliches auch Ideen vnd eindildungen ſeind-ſo mencklichem etwas mitheilen. darnoch der himmeliſchen lieben ſehlen-woͤlliche ein e leib haben. dann die Ertzengel/ harnoch die Engel/ dann die Teüffel/ ſo der vnderen diener/ wie die Ertzengel vnnd En-gel der oberen ſeind. dann die Heroen/ auff diſes die Fürſtenthůmen/ vnndOberherꝛen. Die Teüffel vnd andere gemůtter/ ſo zů nidereſt ſeind/ haben
etwas dampff an ihnen/ weil ſie vnder dem Mon wonen/ die ſehlen haben
auch etliche maaßen. Man moͤge alles ſehen außgenommẽ Gott/ den hoͤch-ſten erſchoͤpffer aller dingen/ vnnd die Goͤtter ſo zů nechſt bey dem on leibwonend. Deßhalben ſeind die Heroen geiſter/ vnnd auch etwan teüffel.Es zeigt Poꝛphyrius an wie ſein Meiſter Plotinus von Iſiden Pꝛieſterzů Rom geladen/ vnnd verheiſſen woꝛden/ er woͤlle jm ſeinen eigenen geieigen/ woͤlliches er dann auch anderen gethon. Deßhalben wie Plotinuskommen! vnnd diſer ſein gewhonlich opffer vnnd Gotsdienſt vollbꝛacht-ſeye der Geiſt erſchinen/ da habe der Pꝛieſter geſchꝛauwen/ Selig biſt duPlotine/woͤlcher für ein teüffel Gott zů einem geiſt haſt.Damitt ich aber wider zů dem handel komme/ die gůtten teüffel erſ⸗ chei-nend waarlich/ die boßhafftigen aber nemmend ein andere geſtalt an ſich-vnd betriegend die menſchen. Ich verſthen aber hie teüffel weytleüffig vn-der einem gemeinen nammen/ alſo daß die Heroen/ Fürſtenthůmen/ vnndherꝛſchafften hie begriffen. Deß halben vermeinend ſte es werdend vnſereleib von den teüfflen gemachet/ vnnd die elementen verſamlet/ es ſeye auchvnder allen teüfflen einer/ ſo über dir andere herſchet/ wie in allen oꝛdnungen/ ſo recht angeſchicket. Die menſchẽ erbettẽ die reüffel/ weil ſie einer min-deren natur. etwan beherſchend ſie auch die/ als die Pꝛieſter/ woͤllicher ſei-nes ampts halben Gottes ſtatthalter iſt. Jů zeyten hangen auch diſe durchjr rein gemůt an den hoͤchſten ſubſtantzen on alles mittel Etwan überkon,mend ſie diſen gwalt auß krafft deß Goͤttlichen woꝛt vnd der beſchwerung-als wann die armen etwas von den Fürſten begerend vmb Gottes deß almechtigen willen. 3Die boßhafftigen teüffel aber vnd vnreine geiſter/ woͤlliche noch chen