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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCCIX
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ſachen/ Das ſechzehend buͤh. decixdiſchen dingen wonend vermoͤgen vyl in ſolliche jrdiſche ding/ vnnd vnſe-re leib/ reitzend auch diſe vnzimmlicher geilheit/ vnnd můtwillen. 8freüwet ſich auch ein yedes ding ab dem ſo jm gleichfoͤꝛmig. namlich die Goͤtter vnnd engel/ weil ſie nit materlich ſeind/ an reinem opfferẽ/ja allein andem reinen gemuͤt. Welche aber faſt leiplich vnnd vnrein/ als die teüffel/vnnd die ding ſo vmb vns wonend/ an auffopfferen der thieren. Welchesaber mittel ding ſeind/ habend ein luſt an mitel dingen/ als an weyrauch.Deß halben damit wir allen genůg thiegend/muͤſſend wir allerley opfferbꝛauchen. vnd diſes/ voꝛab weil wir durch etliche mittel verehrung Got-des kommen. Deßhalben bedarff man faſt in allen opfferen ſo recht ange-ſchickt etwas daß man toͤdten moͤge. Vnnd ob wol diſe ein freüd vnnd luſthaben an der thieren tod/ ſo von jret wegen abgethon/ habend ſie doch einabſcheühen von denen ſo ſonſt getoͤdet/ oder von jnen ſelbs geſtoꝛben ſeind.Da die ſehl deß erſchlagnen thier von deß teüffels wegen/ dienet dan demteoüfel vnnd wirt ein mittel perſon zůuerſonenn den pꝛieſter mit dem teü-fel. doch beſchehend diſe warſagung von ſchlechten vnnd geringen ſachen-da ſie ſeind vnrein. Es haben auch die teüfel ein luſt an mancheꝛley thierẽ.Sie foͤꝛchtẽ auch die treüwungẽ ſo gar nit ſein moͤgen/ als wañ man ſagt-man welle den him̃el zerꝛeiſſen/ der Iſiden heimlichkeittẽ offenbaren oderdie heimlichkeitẽ/ ſo jm abgrũd der hell verboꝛgẽ/ eroffnẽ auß pꝛeittẽ/deß Hſiridis Criphons glider außtheile/ oder das Baarim heilig ſchiſfſtill ſtellen/ vnnd andere der geleichen ding/ welche gar nit müglich ſeind.Diſes beſchicht auff vier weg. ʒů erſt weil ſie der woͤꝛter verſtand merckẽ-welches ſie gãtz groß bedaucht/ doch moͤgẽ ſie nit verſthẽ/ dz diſe ding keinswuegs beſchehen moͤgen. darũb foͤꝛchten ſie jnen. dañ ſie habend ein verſtandwie ein ſinreicher werchmeiſter(als Jablichus ſpricht) welche wol die woͤꝛ-derr verſthet/ vnd den handel/ welchen er vollfůren ſoll/ wol vnd recht kanaAußſtrichen/ aber anderen ſachen iſt er gar doll vnd vnuerſtendig.Dann auch weil der pueſter/ ſo ſolliches ſagt/ jnen der Goͤtteren gewalt

welcher ſtatthalter er iſt/ wider einbildet. dann ſie foͤꝛchten diſe gar ſehꝛ/ odwann ſie etwan von einem anderen nit recht angezogen werden. Weil ſieauch zoꝛnig werden/ wann ſie die ding hoͤꝛend/ wie dann auch omm leütfthuͤnd/ welche hinweg ghond/ wann ſie boßhafftig menſchen hoͤꝛend/ ob ſieſſich wol an diſen rechen moͤchten. Hie dienet auch/ daß diſe faſt foͤchtenes wer den die heimlichkeiten geoffenbaret/ vnd die fürſtenthum̃en ver wirret/ mit welchen ſie die oꝛth der welt regierẽ/ alſo daß diſe/ ſo bald ſie die woꝛt5 hoͤꝛend/ wie wol es ſte gar ſchwer zethůnd bedaucht/ gleich daruon ghend.Ddaann es ſeind faſt fürſten welche der maſſen beſchwoꝛen vnd beſchulten werden/ als er ſagt. Es hatt aber gleich ʒů anfang ein yeder ſein eigenen teüffeloder geiſt/ ſo jm von der gantzen welt zůgeeignet/ wann die ſehl allgemachin den leib fahꝛet /nach dem die oͤꝛther ſeind/ durch woͤlche die ſehl faret/ ſoſie in den leib will. Diſer thůt die ſeel vnnd leib zůſammen/ beſchirmet dievnderweißt ſie/ vnd vnderꝛichtet ſie allem gůtẽ/ biß die durch jre gůtenderck für den teüfel/ ſo ſie beſchirmet/ ein Gott überkommet. dann derFlbigen zeit iſt der voꝛgend teüfel vnd huͤter Gott gehoꝛſam/ vnnd volget

dem/ wircker auch mit ſampt jm die ſehl recht vnderweiſen/ zelernen/ vn

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fürn emlich von deren oberſten/ weil derẽ natur die vnſere übertrifft/ wirt5 er voll