geſůchet werden/ nit eigentlich an jrem oꝛth erfunden/ ſonder etwan ein el-
len weyt daruon/ alſo daß manche vermeinet/ mã hab jnen die außgenom
men/ vnnd gar erbleichet! dißes beſchicht on alles wunderwerch vmb dꝛey-erley vꝛſach. zum erſten wann das gemůt angſthafftig in dẽ verbergen ſelbszweyflet. zum anderen wann es ein geſell haraußgenommen/ vnd wider veꝛgraben hatt/ damit es ſicher lige. oder wann es der ander bald hernach ſůchen wirt/ daß er es finde/ vnnd nit vermeine daß jm etwas genommen ſeye.oder weil er vermeinet es ſeye baß behalten/ weil er es allein vergraben/ vñdas erterich oder die ſtein zů dem anderen mal geendert hat. zum dꝛittẽ wañdie ʒeichen verꝛucket werdẽ. diſes begibt ſich zů dẽ offteren mal /etwan duꝛcherdbidem/ oder thier oder menſchen. dann es iſt vyl beſſer man glaube diſesdann denn Geiſteren zůlegen/ dieweil die teüffel( wie g eſagt) ſchwere coͤꝛpervnnd leipliche ding nit bewegen moͤgend. e
Gubereien buͤcher vnd mancherlei erempel5 der alten koſtlichkeit/ Das xc viij Capittel.
etwan zů genommẽ/ darnach abgenommen. Man hatt auch di-ſes von wegen der toͤdtlichkeit durch ettliche bildnußen behaltẽ/
2 ßiglich geuͤbet/ daß man ſagt/ es ſeyend in der Aegyptiſchen libereyen ſiben hundert taußet bucher geweſen. Ich weyß aber nit eigentlich/ob zů mehꝛung diſes handels nammen/ ein theil deß gantzen werch ein bůchgeneñet/ wie man ſagt deß Ariſtotelts Phyffca ſeye in acht buͤcheren beſchꝛiben/ vnd nit in einem/ oder ob man das gantz werch ein bůch nenne. es was
zwar nitt allein ein groſſe zierd einer ſtatt/ ſonder der gantzenn weldt. doch
weiß ich wol daß auß menſchlicher bloͤdigkeit vyl fablẽ/ eytelkeit/ vñ vnütz
es ding dabey geweſen. wiewol ich von diſem an anderen oꝛthen geſchriben.
Es ſeind au ch auff hůttigen tag vyl herꝛlicher libereyen/ in welchẽ vyl tref-fenliche bůcher behalten/ ob wol uit ſo vyl vnd mancherley/ wie voꝛ zeyten.Es ſeind auch vnder anderen diſe/ welche nach nit offenlich außgangen.
Deß ereffenlichen Oꝛibaſij eines artzet bůcher/ auß welchen man wol veꝛ
ſthen mag was gewaltigen man er geweſen..
Palladij außlegung in des Hippocrates bůcher von den ſchnellen vnndgroſſen kranckheitten. 5 1—
Cheophilus von dem pulß/ harn/ vnnd in die Aphoriſmos.
Iſacij bucher in der aꝛtzney.
Moſchion von der weiber kranckheit. 1Seoꝛgij Conati Perſchſie artzney wider gifft/ ſo in Griechiſche ſpꝛach vertolmetſchet woꝛden. 5 5 f
Nicephorus Blẽmida ein Griech( wie wol die voꝛgenden alle Gꝛiechiſcheſcribenten geweſen) vnd Vr ſo ein lateiner/ welche beid von dem harn ge-ſchꝛiben. weil diſer handel noch nit gar zů dem end gebꝛacht/ wie wol ich et-was in dem bůch der Floꝛiden darzů gethon hab.
Sanctes von den Arduneren/ vnnd Piſaurienſis von natürlichen vndkunſtlichen gifften. 5 a
Enapx ein lateiner von den ſteinen/ welcher noch voꝛhanden. Hero vonn
dem bauren werch/ vnnd großen inſtrumenten. auch ihn der e*
! In ding iſt der menſchlichen ſubſtantz eigentlich zůgeſellet/ vnd
welche wir bucher nemmen. Man hat ſich auch in diſem alſo fley
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