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Offenbarung der Natur vnnd Natürlicher Dingen, auch mancherley subtiler würckungen / Durch den hochgelerten Hieronymum Cardanum, Doctorn der artzney zuo Meyland erstlich zuo Latin außgangen. Alles durch Heinrich Pantaleon der artzney Doctoren, zuo guotem Teütscher nation, gantz fleissig vnd auff das treüwlichest verteütschet
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DCCLXVII
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ſachen/ Das ſſieben zehend buͤxch. deelxvijeiner mauren vmbgeben/ es ſeind zweierley behauſung darinnen/ ein theilvnder der erden/ vnd die ander ob der erden/ bey den dꝛey tauſent fünffhundert. Wir habend ſelbs ein theil ſo oben auff ſthond geſehen/ vnd redenwas wir erfaren haben. Von denen aber ſo vnder der erden ſthond/ habẽwir allein gehoͤꝛet. Dann die fürgeſetzten inn Egypten/ wolten diſe keineswegs anzeigen/ ſpꝛechende/ es werend deren Runigẽ begebnuß darinnen/welche den Labyrinth zůbauwen angefangen/ darzů der heiligen Crocodilen. darumb zeigend wir allein vonn dem vnderen kheil an/ was andere er-

faren. die oberen aber hab ich ſelbs geſehenn/ welche alle menſchliche werck

weit übertreffen. dann die außgeng durch die taͤcher/ vnd die eingẽg durchmancherley ſaͤl/ bꝛachten mir ein große verwunderung. auß dem ſal kom̃etman in die gemach. von den gemachen in andere ſaͤl. Deren einbauw vnd

waͤnd ſeind alle von gůtem ſtein/ mit wunderbaren figuren vnnd bilderen

geziert. es ſeind alle ſal zům großeren theil mit weyſſen ſteinẽ ſeülen zůringherũb gemachet. an dem oꝛth da der Labyrinthus ein end hatt/ iſt ein ſchoͤne Pyꝛamis geſpitzte ſaul/ viertzig ſchꝛitt hoch/ in welcher faſt vyl großethier gehauwen/ bey welcher der weg vnder die erden geth. Weil auch derSabo rintbus der maßegeſkeleet(itt doch der ſee cloyriosſ bey welchem derCabyrinth erbauwen/ noch vyl wunderbarer.Das ander exempel hab ich auß dem Plinio genommẽ/ welches alſo lau-ter. Ich müß arch etwas don dem Nabyrinth inn Italien reden/ welchenoꝛſenna der Rünig in Hetrurta ge macher ihm ſelds einer begrebnuß-daß auch hiebey der außlendiſchen Künigen eytelkeit/ von den Italienerẽüberwunden wurde. Er iſt bey der ſtatt Cluſien begraben/ an welchẽ oꝛther auch ſein begrebnuß in einem viereckechten ſtein gelaßen/ ein yede ſeyten

hat dꝛeyſſig ſchů/ vnnd fünfftzig ſchů hoch. niderſt was es quadꝛiert inn

vier gleichen ecken/ vnnd hatt in wendig ein wunderbar Labyrinth. wanneiner darein eylet on ein kneüwlin faden/ mocht er nitt mehr den außgangfinden. Ob diſem viereckechtigen grab ſthond fünff Pyramiden vnnd ſeü-len/ an den vier ecken vnd in der mitte/ ʒů nidereſt ſeind ſie fünff vnd ſieben

tzig ſchů bꝛeit/ hundert vnnd fünfftzig ſchů hoch. welche alſo erhoͤcht vnnd

bereitet/ daß zůoberſt ein moͤſchener ring vnnd hut ob allen geweſenn-an welchen gloͤcklin an kettenen gehangen. wann diſe von dem wind getri-ben/ habend ſie weit vnd bꝛeit ein groß gethoͤß gemachet.

Es ſeind auch etliche nam̃haffte Antiquitetẽ vnd alte ding ſo noch voꝛ⸗ aebi grab

handen/ als das grab Achillis inn Phꝛygia an dem Sigeiſchen gebirg beyTroade. Demnach des Pꝛoteſilai/welcher auch für Croy gezogen/ vnnd

Naomedamie ehegemahel geweſen/ auß CTheſſalia bürtig. Bellonius ſagt 7man ſehe diſe beid von weitnuß/ wann man g hen Conſtantinopel ſchiffet-

dann ſie ſeind auff bühlen. das eine au Gymneſiẽ gibel/ daß ander auffLarganen den ſagt es ſeye auch anibals begrebnuß in dem ſchloß

Nybiſſa noch voꝛhanden. Lybiſſa iſt ein ſtatt in Bithinia/ welche auff heü

tigen tag Diacibe genennet. Sie iſt zer ſtoͤꝛet/ vnd aber noch das ſchloß auff

einem bühel/ ſo vmbmauret iſt/ ſonſt lauffet dz meer an die ſtatt. Es ſeindauch in Ebꝛom auff heütigen tag noch Albꝛůder des Herꝛen genennet) begrebnuß/ vmb welche der Mahumetiſe chen

tempel ghond. Alſo weit iſt menſchlicher bꝛacht vnnd5 hoffart kommen,

ꝛaham vnnd ſant Jacob(ſo ein

Ein auff-